Tagung: Durst nach Leben, Poesie und Freiheit

Zu schön, um wahr zu sein. Das Junge Rheinland

Sa, 30.03. 11.30 Uhr –
Sa, 30.03. 16.30 Uhr

Tagung in Zusammenarbeit mit der Thomas-Morus-Akademie Bensberg

Das Ende des Ersten Weltkriegs war eine Zäsur. Nach der Niederlage im Krieg und dem Zusammenbruch des Kaiserreichs brach eine wirtschaftlich schwere Zeit an, die aber auch durch Aufbrüche in Politik und Gesellschaft gekennzeichnet war. In allen Lebensbereichen boten sich viele Chancen für einen Neuanfang. Die Gründer des „Jungen Rheinland“ wollten dabei Malern, Bildhauern, Zeichnern, Architekten und Schriftstellern ein offenes Forum für Ausstellungen und Diskussionen bieten. Allein der jugendliche Elan und der Enthusiasmus für die Kunst zählte, weshalb Max Ernst rückblickend den gemeinsamen „Durst nach Leben, Poesie, nach Freiheit, dem Absoluten, nach Wissen“ als „zu schön, um wahr zu sein“ bezeichnete.

Welche Innovationen gingen vom „Jungen Rheinland“ aus? In welche Bereiche strahlte der Aufbruch dieser Künstlervereinigung aus? Schließlich ist ein Blick auf die Verbindung zum Museum Kunstpalast in Düsseldorf und auf das Ende der Künstlervereinigung im Jahr 1933 zu werfen.

Anmeldung erforderlich: Andreas Würbel | Thomas-Morus-Akademie Bensberg | Telefon 0 22 04 - 40 84 72 | Telefax 0 22 04 - 40 84 20 | akademie@tma-bensberg.de

Treffpunkt: Rang Robert-Schumann-Saal

 

Tagung: Durst nach Leben, Poesie und Freiheit

Gert H. Wollheim | Abschied von Düsseldorf, 1924, Öl auf Leinwand, 160 × 185 cm, Kunstpalast, Düsseldorf, Foto: © Kunstpalast - Horst Kolberg – ARTOTHEK/ Jutta Osterhof/Nachlass des Künstlers

Das Junge Rheinland

So, 02.06.
14.00 Uhr

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