Schule

Die breitgefächerte Sammlung des Museums und die abwechslungsreichen Ausstellungen bieten ein großes fächer- und epochenübergreifendes Themenspektrum für alle Schulformen und Altersstufen.





 

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Auf Wunsch können die Unterrichtsgespräche auch in Fremdsprachen stattfinden. Einstündige dialogische Rundgänge sind genauso möglich wie Rundgänge mit anschließender praktischer Arbeit im Museumsatelier.

Für Gruppen, die am pädagogischen Programm teilnehmen, sind Sonderöffnungszeiten ab 9.30 Uhr möglich.

Ebenso bieten wir für LehrerInnen und ErzieherInnen ein umfangreiches Programm an. Unsere Lehrerveranstaltungen finden Sie ausschließlich in unserem Kalender.

2019 bieten wir folgendes Schulprogramm an:

Eine Schulklasse in der Ausstellung, Foto: Stefan Arendt, LVR-ZMB

„Zu schön, um wahr zu sein“. Das Junge Rheinland (7.2.–2.6.2019)

Kunst in der Weimarer Republik
Dem „Jungen Rheinland“ (1919–1933) gehörten bis zu 300 Künstlerinnen und Künstler an, von denen viele aus Düsseldorf und der näheren Umgebung stammten. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen Werke von 12 Mitgliedern der Künstlervereinigung, die als beispielhaft für ihren Charakter angesehen werden können, darunter Otto Dix, Max Ernst, Heinrich Nauen, Marta Worringer.

Die Kunstwerke spiegeln alle wichtigen Themen der Zeit: Verarbeitung des Ersten Weltkriegs, Glanz und Elend der Goldenen Zwanziger, aktuelle soziale und politische Fragen. In Gemälden, Büchern, Grafiken und Bühnenbildern unternahmen die Künstlerinnen und Künstler einen vielseitigen künstlerischen Aufbruch, der durch die Machtübernahme der Nationalsozialisten ein jähes Ende fand.

Dialogischer Rundgang
Dauer: 60 Minuten | Ab Klasse 8


Johanna Ey und die Düsseldorfer Künstler

Johanna Ey, auch „Mutter Ey“ genannt, hatte eine Bäckerei in der Altstadt. Viele Künstler gingen bei ihr ein und aus. In der Ausstellung sehen sich die Kinder Porträts von Künstlerinnen und Künstlern an und hören ihre Geschichten. In der Werkstatt entstehen eigene Portraits, die mit einem Lieblingsgegenstand ergänzt werden.

Dauer: 90 Minuten | Für die Primarstufe und Sek. Stufe I

 

„Zu schön, um wahr zu sein“. Das Junge Rheinland (7.2.–2.6.2019)

Gert H. Wollheim | Abschied von Düsseldorf, 1924, Öl auf Leinwand, 160 × 185 cm, Kunstpalast, Düsseldorf, Foto: © Kunstpalast - Horst Kolberg – ARTOTHEK/ Jutta Osterhof/Nachlass des Künstlers

Kriegsfotografinnen an der Front. Von Lee Miller bis Anja Niedringhaus

8.3.–10.6.2019

Die Ausstellung rückt die bedeutenden Leistungen von acht Fotografinnen und den wesentlichen Beitrag, den sie zur Kriegsberichterstattung geleistet haben, erstmals in den Vordergrund. Sie schafft ein Bewusstsein dafür, dass unser Bild vom Krieg – der bis heute vornehmlich männlich konnotiert ist – auch von Frauen maßgeblich geprägt wurde.

Dialogischer Rundgang
Dauer: 60 Minuten | Ab Klasse 9

Kriegsfotografinnen an der Front. Von Lee Miller bis Anja Niedringhaus

Anja Niedringhaus | Amerikanische Marineinfanteristen führen eine Razzia im Haus eines irakischen Abgeordneten im Stadtteil Abu Ghraib durch; Bagdad, Irak, November 2004 Kunstpalast, Düsseldorf, © picture alliance/AP Images67

Pia Fries. FABELFAKT

28.3.–16.6.2019

Die in Düsseldorf lebende Künstlerin Pia Fries (*1955) entlockt der Farbe immer wieder neue Reize. Häufig nimmt ihre Malerei, für die Farbe gerüttelt, geschlagen oder gequetscht wird, die Stärke von Reliefs an. In ihren Bildern setzt sie außerdem druckgrafische Techniken wie den Siebdruck oder Faksimiles ein. Nach dem Ausstellungsbesuch wird in der Werkstatt mit Stempeln, Rakeln und Farbe gearbeitet.

Dauer: 90 Minuten  
Für Primarstufe und Sekundarstufe

Pia Fries. FABELFAKT

Pia Fries | beringer, 2002, Ölfarbe und Siebdruck auf Holz, 170 x 220 cm, Kunstpalast © VG Bild-Kunst Bonn, Fotograf: Hans Brändli

DIE GROSSE. KUNSTAUSSTELLUNG NRW

30.6.–4.8.2019

Die vielfältige von KünstlerInnen für KünstlerInnen organisierte Ausstellung zeigt Kunstwerke aus den Bereichen Malerei, Skulptur, Fotografie, Grafik und Neue Medien. Die SchülerInnen begeben sich auf eine Kunstreise durch unterschiedlichste Techniken und Bildfindungsmethoden.

Künstler „führen“ durch die Ausstellung:
Gruppen- oder Schulklassenführungen auf Anfrage unter info@diegrosse.de

Eintritt und Führung für Schüler und Lehrer, 3 € p. P.

DIE GROSSE. KUNSTAUSSTELLUNG NRW

Blick in die Ausstellung "Die Grosse" 2018 | Foto: Nana Franck

Max Ernst Künstlerische Verfahren und Strategien der Bildentstehung

7.2. - 2.6.2019

In der Ausstellung „Das Junge Rheinland“ spielen Gemälde und Papierarbeiten von Max Ernst eine wichtige Rolle. Im Zusammenhang mit Werken seiner Zeitgenossen lassen sie sich in große und kleine gesellschaftliche Kontexte setzen. An Originalen können aleatorische (halbautomatische) und kombinatorischen Verfahren des Surrealismus erläutert werden.

Dialogischer Rundgang | Dauer: 60 Minuten
Rundgang mit Workshop | Dauer: 120 Minuten

Max Ernst Künstlerische Verfahren und Strategien der Bildentstehung

Max Ernst, La vierge corrigeant l’enfant Jésus devant trois témoins: André Breton, Paul Eluard et le peintre, 1926, Öl auf Leinwand, 196 × 130 cm, Museum Ludwig, Köln / Ankauf 1984 © VG Bild-Kunst, Bonn, 2019, Foto: Rheinisches Bildarchiv, Köln

Der mobile Museumskoffer I On Tour

Ein Museumspädagoge kommt mit dem mobilen Museumskoffer in den Kindergarten oder in die Grundschulklasse und lädt die Kinder dazu ein, in Kleingruppen selbst ein Museum einzurichten. Die notwendigen Gegenstände sind im Koffer enthalten.


Im Rahmen eines Suchspiels lernen die Kinder bei einem zweiten Termin den Kunstpalast kennen.

Dauer: 2 Termine à 90 Minuten | Für die Primarstufe und Kitas

 

Drucken wie die Profis

Die SchülerInnen suchen in der Sammlung interessante Bildmotive und erproben je nach Alter die Technik des Tiefdrucks auf der professionellen Druckpresse oder des Hochdrucks mit Styrene. Auch Mehrfarbendrucke sind möglich!

Dauer: 120 Minuten | Für alle Altersgruppen

Drucken wie die Profis

Foto: Stefan Arendt

„Irgendwie anders“. Fremdes und Vertrautes.

Im Kunstpalast gibt es viele Werke aus fernen Ländern und von internationalen Künstlern, die aus Japan, Afrika, Ägypten oder der Türkei stammen. Die SchülerInnen erfahren, wie sich Kulturen gegenseitig beeinflussen. Die Kunstwerke regen dazu an, eigene Erfahrungen und Erlebnisse einzubringen und sich sprachlich auszudrücken. Ergänzend dazu wird in der Werkstatt gemalt und gezeichnet, d.h. nonverbale, ästhetische Ausdrucksmöglichkeiten einbezogen.

Besonders für internationale Klassen geeignet
Dauer: 90 Minuten | Für alle Altersgruppen

„Irgendwie anders“. Fremdes und Vertrautes.

Blick ins Museumsatelier, Foto: Stefan Arendt

Wir lernen unser Museum kennen. Ein Suchspiel

Was gibt es im Museum zu sehen? Wo hängt das größte Bild? Wie funktioniert die Alarmanlage? Bei einem gemeinsamen Rundgang durch den Kunstpalast kann man viel entdecken. Das Spiel ist als Einführung in das Museum vorzugsweise für einen ersten Museumsbesuch gedacht.

Dauer: 90 Minuten | Für die Primarstufe und Kitas

 

Wir lernen unser Museum kennen. Ein Suchspiel

Foto: Andreas Schiblon

Rot, Gelb, Blau – Farben und ihre Wirkung

Wie viele Farben gibt es? Wie beeinflussen sie sich gegenseitig? Wie wirken sie auf unsere Gefühle? Wir sehen uns Gemälde berühmter Expressionisten an und malen in der Werkstatt ein farbenfrohes Bild.

Dauer: 90 Minuten | Für die Primarstufe und für Kitas

 

 

Rot, Gelb, Blau – Farben und ihre Wirkung

Foto: Kunstpalast

Chemie der Farbe

Bei der Herstellung von Farben werden die Künstler zu Chemikern, denn man hat schon früh versucht, Farben künstlich herzustellen. Wir untersuchen in der Museumssammlung die Farben der alten Meister, anschließend experimentieren die Schüler mit Natursäften und anderen Produkten aus dem Supermarkt.

Dauer: 90 Minuten | Bis Klasse 6 und für Kitas

 

 

 

Chemie der Farbe

Foto: Thomas Stelzmann

Museum vor Ort I On Tour

Ein Original kommt in die Schule! Eine geheimnisvolle Kiste wird in der Klasse ausgepackt und das darin enthaltene Gemälde genau untersucht. Handschuhe anziehen, Lupe in die Hand nehmen und los geht’s! Mit welchem Material wurde gearbeitet? Wie sieht die Rückseite aus? Gibt es eine Signatur?

Ein zweiter Termin in der Sammlung des Kunstpalastes schließt sich an, dort werden weitere große Gemälde erkundet.

Dauer: 2 Termine, 45 und 90 Minuten | Ab Klasse 3

 

 

 

 

Der gedeckte Tisch

Wir besuchen die Stillleben in der Sammlung und sehen uns die reich gedeckten Tische an, auf denen Obst, Gemüse, Blumen und kostbares Geschirr zu sehen sind. Essgewohnheiten und unterschiedliche Esskulturen kommen zur Sprache. In der Werkstatt zeichnet oder druckt jeder sein Lieblingsessen.

Besonders für internationale Klassen geeignet

Dauer: 90 Minuten | Bis Klasse 8

 

 

 

 

 

Der gedeckte Tisch

Foto: Stefan Arendt, LVR-ZMB