Besuch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier anlässlich der Eröffnung "Utopie und Untergang. Kunst in der DDR"

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Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier besucht Ausstellung „Utopie und Untergang. Kunst in der DDR“ im Kunstpalast

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Schirmherr der Ausstellung „Utopie und Untergang. Kunst in der DDR“ eröffnete gemeinsam mit Felix Krämer, Generaldirektor Kunstpalast, am Mittwoch, den 4.9.2019, die mehr als 100 Gemälde umfassende Schau.

Isabel Pfeiffer-Poensgen, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen sowie der als Vertreter von Oberbürgermeister Thomas Geisel teilnehmende Burkhard Hintzsche, Stadtdirektor der Landeshauptstadt Düsseldorf, und Felix Krämer begrüßten den Bundespräsidenten bei seinem Eintreffen im Ehrenhof. Steffen Krautzig, Kurator der Ausstellung, übernahm die Führung durch die Ausstellung.

Der Kunstpalast widmet sich 30 Jahre nach dem Mauerfall der in der DDR ent­standenen Kunst. Anhand einer Auswahl von 13 Künstlerinnen und Künstlern und mehr als 130 Werken lenkt die Ausstellung den Blick auf die überraschend vielseitige und zugleich widersprüchliche Kunstepoche zwischen 1949 und 1989. Die Künstlerliste berücksichtigt Positionen zwischen Anpassung und Rebellion, Affirmation und Subversion.

„30 Jahre nach der Friedlichen Revolution mit dem Fall der Mauer und der Grenzen innerhalb Deutschlands wird die Ausstellung einen wesentlichen Beitrag leisten zu einem vertieften Verständnis zwischen Ost und West.“, so Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in seinem Grußwort für den Ausstellungskatalog.

Neben bekannten, oftmals als offizielle Repräsentanten der DDR wahrgenom­menen Künstlern wie Willi Sitte, Bernhard Heisig, Wolfgang Mattheuer und Werner Tübke zeigt die Schau auch zu entdeckende Malerinnen wie Elisabeth Voigt und Angela Hampel. Wie heterogen die Kunstszene in der DDR war, wird deutlich anhand der Œuvres von Gerhard Altenbourg, Carlfriedrich Claus, Hermann Glöckner, Wilhelm Lachnit, Michael Morgner, A.R. Penck oder Cornelia Schleime.

Die Ausstellung wird von der Kunststiftung NRW und dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier während seiner Eröffnungsansprache zur Ausstellung "Utopie und Untergang. Kunst in der DDR". Foto: Anne Orthen

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