Black & White. Von Dürer bis Eliasson

Grau, „die ideale Farbe“ – so Gerhard Richter. Seit jeher sind Künstler angezogen von einer Welt ohne Farbe. Durch die Konzentration auf Schwarz und Weiß fordern sie den Betrachter auf, Wahrnehmungsmuster und künstlerische Darstellungsweisen zu überdenken.

22.3. - 15.7.2018

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Anhand von etwa 80 Arbeiten aus einem Zeitraum von 700 Jahren – Gemälde, Tapisserie, Glasmalerei, Fotografie und Grafik – präsentiert die Schau einen umfassenden Überblick über die besondere Faszination der Schwarz-Weiß-Malerei. Ausgehend von mittelalterlichen Grisaille-Werken bis zur Lichtinstallation „Room for one colour“ von Olafur Eliasson widmet sich die Ausstellung der Frage nach der visuellen Kraft der reduzierten Farbpalette.

Zu den Highlights der Ausstellung zählt die Schwarz-Weiß-Version des berühmten Frauenaktes „Die große Odaliske“ von Ingres sowie das einzige bekannte Grisaille-Gemälde von Degas, „Ballettprobe auf der Bühne“. Weitere hochkarätige Leihgaben stammen u. a. von Mantegna, Tizian, Rubens, Rembrandt, Picasso, Pollock, Giacometti, von Chuck Close, Bridget Riley und Gerhard Richter sowie von Zero-Künstlern wie Piene, Mack und Uecker. Ein besonderer Höhepunkt ist zudem die begehbare Rauminstallation „The Collector’s House“ des belgischen Künstlers Hans op de Beeck.

Die Ausstellung wurde organisiert von der National Gallery, London, in Zusammenarbeit mit dem Kunstpalast, Düsseldorf.

Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen. [Deutschsprachige Ausgabe: Hirmer Verlag, 240 Seiten / Museumsausgabe: 39,90 €, Buchhandelsausgabe: 49,90 € / English edition: Yale University Press, 240 pages, price: 42 €]

Die Ausstellung wurde gefördert durch E.ON, HSBC Trinkaus & Burkhardt AG, das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, das Flämische Ministerium für Kultur, Jugend, Sport und Medien und von den Freunden Museum Kunstpalast.

Besucher in der Installation von Hans Op de Beeck in der Ausstellung 'Black & White', Foto: Stefan Arendt, LVR-ZMB

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