Utopie und Untergang. Kunst in der DDR

30 Jahre nach dem Mauerfall widmet sich der Kunstpalast in einer großen Sonderausstellung der in der DDR entstande­nen Kunst.

5.9. - 5.1.2020

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Mit einer Auswahl von 13 Künst­lerin­nen und Künst­lern und ca. 110 Werken lenkt die Ausstellung den Blick auf die überraschend vielseitige und zugleich wider­sprüchliche Kunst­epoche zwischen 1949 und 1989. In monographischen Werk­­gruppen werden künst­lerische Positionen zwischen Anpassung und Rebel­lion, Affir­ma­tion und Subversion vorgestellt.

Neben den bekannten, oftmals als offizielle Repräsentanten der DDR wahrgenommenen Künstlern wie Willi Sitte (1921–2013), Bernhard Heisig (1925–2011), Wolfgang Mattheuer (1927–2004) und Werner Tübke (1929–2004) zeigt die Schau auch zu entdeckende Malerinnen wie Elisabeth Voigt (1893-1977) und Angela Hampel (*1956). Wie heterogen die Kunst­szene in der DDR war, wird deutlich anhand der Œuvres von Wilhelm Lachnit (1899–1962), Gerhard Altenbourg (1926–1989), Carlfriedrich Claus (1930–1998), Michael Morgner (*1942), Hermann Glöckner (1889–1987), Cornelia Schleime (*1953) oder A. R. Penck (1939–2017).


Kurator: Steffen Krautzig

Förderer: Kunststiftung NRW

 

 

 

Wolfgang Mattheuer | Seltsamer Zwischenfall, 1984/91, Öl auf Leinwand, 200 x 230 cm, Foto: Galerie Schwind, Sammlung Fritz P. Mayer Frankfurt am Main | Leipzig, VG Bild-Kunst Bonn, 2018