Caspar David Friedrich und die Düsseldorfer Romantiker

Zu Lebzeiten stand Caspar David Friedrich (1774–1840) in einer spannungsvollen Beziehung zu den Vertretern der Düsseldorfer Landschaftsmalerei.

15.10. - 7.2.2021

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Der künstlerische Austausch war von Gegensätzen und Kritik, aber auch von erstaunlichen Korrespondenzen geprägt. Mitte der 1830er-Jahre geriet Friedrichs Werk zunehmend in den Schatten der Düsseldorfer Malerschule. Die rund 120 Werke umfas­sende Ausstellung präsentiert den aufkommenden Ge­schmackswandel von der Romantik bis zu den Anfängen des Realismus. Erstmals tritt die sächsische Landschafts­malerei in einen Dialog mit den Werken der Düsseldorfer Malerschule.

Etwa 60 Werke Friedrichs werden gemeinsam mit den Arbeiten seiner Dresdener Malerfreunde wie Carl Gustav Carus (1789–1869), Ludwig Richter (1803–1884) und Ernst Ferdinand Oehme (1797–1855) präsentiert. Ihnen gegen­übergestellt werden Hauptwerke der Düsseldorfer Vertreter Carl Friedrich Lessing (1808–1880), Andreas Achenbach (1815–1910 und Johann Wilhelm Schirmer (1807–1863).

Eine Ausstellung des Kunstpalastes, Düsseldorf, und des Museums der bildenden Künste, Leipzig. In Leipzig wird die Ausstellung vom 3. März bis 6. Juni 2021 gezeigt.

Kuratoren: Bettina Baumgärtel, Kunstpalast, Düsseldorf, Jan Nicolaisen, Museum der bildenden Künste, Leipzig

 

Caspar David Friedrich | Kreuz im Gebirge, um 1812, Öl auf Leinwand, 45 x 38 cm, Kunstpalast, Düsseldorf © Kunstpalast, Düsseldorf, Foto: Horst Kolberg - Artothek