Januar | Zwischengoldglas-Dose

In den 1720er-Jahren betrat das Hartporzellan die Bühne der Fürstenhöfe und verwies die Glaskunst, die in der vorherigen Generation eine große Blütezeit erlebt hatte, in die Ränge.

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Die in aufwendiger Technik gefertigte Glasdose stellt sich diesem Wettbewerb. Dose und Deckel bestehen jeweils aus zwei passgenauen Gläsern, die in ihrem Zwischenraum die Blattgoldverzierung und Bemalung schützen. Bemerkenswert ist die kombinierte Darstellung von Chinoiserien und Insekten – Tagfaltern auf der Dose und Nachtfaltern auf dem Deckel.

Zwischengoldglas-Dose | Böhmen und Dresden um 1730, farbloses Glas, formgeblasen, doppelwandig, zwischen den Gläsern Blattvergoldung, geritzt, kalt bemalt.
(H x D) 18 × 15,4 cm, Kunstpalast, Düsseldorf, Glasmuseum Hentrich, erworben mit Mitteln aus dem Vermächtnis Ingrid Brock (Gl mkp 2013-64 a,b) Fotos: Kunstpalast, Düsseldorf

 

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