Juli | Ziergefäß in Gestalt einer Moscheenampel

Das Gefäß folgt den Lampen, die im Nahen Osten vor allem in Moscheen gebräuchlich waren.

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Sie hingen von der Decke und wurden auf den Fuß gestellt, um sie mit Öl zu befüllen. Die Düsseldorfer Vase wird wohl nie als Lampe benutzt worden sein. Die Inschrift am Mündungsrand ahmt kufische Schriftzeichen nur nach und zeigt damit, dass die Vase weder im Orient hergestellt wurde noch dafür bestimmt war. Vielmehr ist es ein europäisches Produkt, das sich die große Bewunderung für orientalisches Kunsthandwerk im Abendland zunutze macht.

Ziergefäß in Gestalt einer Moscheenampel | Venedig, um 1500, Farbloses Glas, formgeblasen, emailbemalt (Fuß ergänzt), (H × D) 30,6 × 18,4 cm, Ankauf 1978 (P 1978-1), Foto: LVR-ZMB, Stefan Arendt

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