März | Eduard Bendemann

Fünf Jahre arbeitete Bendemann, einer der Hauptvertreter der Düsseldorfer Malerschule und Nachfolger Schadows an der Akademie, an seinem letzten Historiengemälde.

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Es ist große Oper im monumentalen Format. Unter Gewissensqualen entscheidet sich Agamemnon, seine Tochter Iphigenie zu opfern, um die Göttin Artemis zu beschwichtigen, da sie die Griechen auf ihrem Zug gen Troja in der Windstille vor Aulis festhält. Bendemann zeigt keine opferbereite Iphigenie, sondern hinterfragt den Konflikt zwischen den öffentlichen Pflichten eines Heerführers und den privaten Interessen eines liebenden Vaters.

Eduard Bendemann, Das Opfer der Iphigenie (eigtl. Die Opferung der Iphigenie in Aulis), 1887, Öl auf Leinwand, 156 x 343 cm, Kunstpalast, Düsseldorf, Sammlung der Kunstakademie (NRW), Inv.- Nr. M 2173, © Kunstpalast, Düsseldorf, Sammlung der Kunstakademie Düsseldorf (NRW), Foto: Horst Kolberg, Neuss – ARTOTHEK

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