Heinz Mack

Anlässlich seines 90. Geburtstags widmet der Kunstpalast dem Bildhauer und Maler Heinz Mack (*1931) eine Ausstellung, die einen Schwerpunkt auf die ersten drei Jahrzehnte seines Schaffens legt.

11.2. - 30.5.2021

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Mit Otto Piene gründete Mack 1958 in Düsseldorf die Künstlergruppe ZERO, die zu einer der wichtigsten Strömungen der Nachkriegszeit avancierte. Mit provokanten Formexperimenten, außergewöhnlichen Materialien und der Eroberung des Landschaftsraums setzte sich Mack in den 1960er Jahren über bis dahin geltende Konventionen hinweg. So erzeugte er beispielsweise in der Wüste ‚künstliche Gärten‘ aus reinem Licht.

Die Schau zeigt etwa 100 Arbeiten aus den 1950er Jahren bis heute. Heinz Mack entwickelte ein umfangreiches Œuvre, das neben lichtkinetischen Installationen auch Architekturvorhaben, Film, Fotografie und Bühnenbild umfasst. Legendäre Land-Art-Projekte führen die Besucherinnen und Besucher in die nordafrikanische Wüste und das arktische Polarmeer.

 

 

Heinz Mack, Licht-Architektur (Modell für eine schwimmende Forschungsstation in der Arktis), 1976, Fotografie: Thomas Höpker, Courtesy Archiv Atelier Mack © Heinz Mack/VG Bild-Kunst, Bonn 2020

 

Heinz Mack mit Silberfahne im Grand Erg Oriental, Algerien, 1976, Fotografie: Thomas Höpker, Courtesy Archiv Atelier Mack © Heinz Mack/VG Bild-Kunst, Bonn 2020