Glassammlung


Als die ersten Glasmacher Sand und Asche miteinander verschmolzen, muss das Resultat wie ein Wunder gewirkt haben. Es war ihnen gelungen, aus einfachen Rohstoffen leuchtend farbige Edelsteine nachzuahmen. Seitdem sind fast 4.000 Jahre vergangen, und bis heute bleibt Glas ein faszinierendes Material der Hochtechnologie und der Kunst.
Die Stärke der Glassammlung liegt in ihrer Geschlossenheit, die von der Antike bis in die Gegenwart einen fast vollständigen Überblick über die Geschichte der Glaskunst bietet. Viele der „Sternstunden“ in der Entwicklung der Glaskunst werden hier mit einzigartigen Hauptwerken belegt. Darüber hinaus haben sich Schwerpunkte herausgebildet:

– Antike: Glas der Römerzeit, etwa von 50 bis 450 n. Chr., meistenteils aus Werkstätten des Nahen Ostens
– Islam: der Nahe Osten vom 6. Jahrhundert bis um 1400
– Mittelalter: eine der weltweit besten Sammlungen zu Gebrauchs- und Luxusgläsern von der Merowingerzeit bis zur Renaissance
– 1500 bis 1880: Spitzenwerke der europäischen Glaskunst von der venezianischen Renaissance über den barocken Glasschnitt bis hin zum Biedermeier und Historismus
– Jugendstil: Werke des französischen Art Nouveau, ca. 1885-1904, bilden den besonderen Schwerpunkt der Glassammlung
– 1920–1960: Aufbruch in der Glaskunst seit den 1920er-Jahren in Murano, den Niederlanden und Skandinavien
– Glasdesign: Dokumentation der europäischen Glasgestaltung seit dem Zweiten Weltkrieg
– Studioglas seit 1962 und zeitgenössische Kunst: der freie künstlerische Umgang mit Glas

Schätzungsweise 400 Personen und Institutionen haben die Glassammlung seit ihren Ursprüngen beschenkt. So verdankt sich die Qualität der Sammlung zu einem erheblichen Teil dem privaten Engagement unserer Förderer. Allen voran steht die ca. 3.000 Objekte umfassende Sammlung des Düsseldorfer Architekten Helmut Hentrich (1905–2001), der vor allem Jugendstilgläser sammelte. Endgültig zu Weltgeltung gelangte dieser Bereich durch die Sammlung der Heidelberger Unternehmerin Gerda Koepff (1919–2006). Jüngst ist mit der Sammlung der Hamburger Apothekerin Frauke Thole ein Schwerpunkt auf das Lebenswerk des tschechischen Bildhauers Jan Fišar (1933–2010) hinzugekommen.

Rhino Palast
Sonderräume für Kinder gestaltet von Christoph Nieman
Auch für die Glassammlung hat der Künstler und Illustrator Christoph Niemann exklusiv für den Kunstpalast einen weiteren Sonderraum für Kinder entwickelt. Im Rhino Palast können Groß und Klein auf Entdeckungstour gehen, die Grenzen ihrer Wahrnehmung ausprobieren und spielerisch das Museum für sich erobern. Hinter den kleinen Türen mit niedrigen Klinken und dem Rhino-Logo verbergen sich unterschiedliche optische Illusionen, die zur Interaktion einladen und Bezüge zur Sammlung des Kunstpalastes herstellen. Im neuen Raum „Facetten“ werden der eigene Körper und die Bewegungen ähnlich wie bei geschliffenem Glas in viele kleine Flächen geteilt und reflektiert. Die Besucher*innen können anhand der wechselnden Projektionen ihre LieblingsfacetteMehr erfahren

Neue Feautures der Kunst­palast App
Mit Informationen zu über 100 Werken der Glassammlung, darunter über 20 multimediale Stationen (Audio und Video) und einem neuen Augmented Reality Feature zum Fenster der Villa Possehl, Travemünde, 1904 (Entwurf) von Henry van de Velde, bietet die Kunstpalast App ein spannendes digitales Erlebnis für die Besucher*innen.Mehr erfahren
Begleitprogramm
Bildnachweise
Bildnachweise
Datum
8.5.2026 – 21.2.2027
Eintritt: 16 € / ermäßigt 12 €
Kinder / Jugendliche unter 18: frei
Mitglieder des Freundeskreises: frei

Mit der Ausstellung für Gesundheitspflege, Soziale Fürsorge und Leibesübungen kurz „GeSoLei“ wurde Düsseldorf 1926 zum Schauplatz der größten Ausstellung der Weimarer Republik. Wenige Jahre nach dem Ersten Weltkrieg propagierte sie das Ideal eines „neuen leistungsfähigen Menschen“ – ein Bild, das später im Nationalsozialismus ideologisch vereinnahmt und radikalisiert wurde. Themen wie Medizin, Sport, Sozialwesen, Hygiene, Ernährung und Körperkultur standen im Mittelpunkt, ergänzt durch ein breites Kultur- und Unterhaltungsprogramm.

Zwischen dem 8. Mai und 15. Oktober 1926 besuchten über 7,5 Millionen Menschen das 400.000 Quadratmeter große Gelände. Das Gebäudeensemble am Ehrenhof, bestehend aus Tonhalle, Ausstellungsbauten und Rheinterrasse, wurde zwischen 1925 und 1926 in nur 18 Monaten eigens für diesen Anlass erbaut. Entworfen wurde es von Architekt und Akademie-Professor Wilhelm Kreis, der sich während des Nationalsozialismus in den Dienst des Regimes stellte.

Rund 20 Künstler*innen schufen Skulpturen, Mosaiken, Wandbilder und Glasarbeiten. Zahlreiche Werke sind nach wie vor rund um den Ehrenhof erhalten. Die Ausstellung erinnert an dieses bedeutende Kapitel der Stadtgeschichte vor hundert Jahren.
Um Fitness, Bewegung und das ideale Körpergefühl geht es auch ab dem 5. November 2026 im Kunstpalast: Inspiriert vom historischen Schwerpunkt „Leibesübungen“ verbindet die Ausstellung GYM – Fit mit Kunst die Freude an der Bewegung und der Kunst miteinander und lädt Besucher*innen dazu ein, unsere Sammlung mit vollem Körpereinsatz zu erleben. Mehr Informationen zu GYM finden Sie hier.
Kuratiert wurde die Kabinettausstellung von Barbara Til, Leitung Sammlung Skulptur, angewandte Kunst & Glas
Begleitprogramm
Fr 12.6.2026
Öffentliche Führung
16:15
Die „GeSoLei“ und die Architektur des Ehrenhof-Komplexes
ausverkauftFr 19.6.2026
Treffpunkt Museum
15:45
Geschichte des Ehrenhofs
Fr 3.7.2026
Öffentliche Führung
16:15
Die „GeSoLei“ und die Architektur des Ehrenhof-Komplexes
Di 7.7.2026
Palastplausch
14:45
Gespräche bei Kunst, Kaffee und Kuchen
Fr 17.7.2026
Öffentliche Führung
16:15
Die „GeSoLei“ und die Architektur des Ehrenhof-Komplexes
ausverkauftFr 7.8.2026
Öffentliche Führung
16:15
Die „GeSoLei“ und die Architektur des Ehrenhof-Komplexes
Bildnachweise
Bildnachweise
Made in Düsseldorf #8
In Szene gesetzt
21.8. – 27.9.2026
Datum
21.8. – 27.9.2026
Eintritt: frei / ermäßigt frei
Kinder / Jugendliche unter 18: frei
Mitglieder des Freundeskreises: frei

Was sehen wir, wenn wir ein Bild betrachten? Und welchen Einfluss haben Raum und Zeit auf unsere Wahrnehmung der Wirklichkeit?
Fotografie und Bewegtbilder dienen längst nicht mehr nur als Abbilder der Realität oder als Dokumentation, um Augenblicke langfristig festzuhalten. Die Künstler*innen der Ausstellung zeigen auf, dass das Bild eine Konstruktion, ein chemischer oder digitaler Prozess, eine räumliche Behauptung oder ein sprachliches Fragment sein kann.
Made in Düsseldorf #8 vereint unter dem Titel In Szene gesetzt Werke aus der Kunstsammlung der Stadtsparkasse Düsseldorf im Kunstpalast, die das Spannungsfeld zwischen der Wirklichkeit und der menschlichen Wahrnehmung untersuchen. Mittels Fotografie, Film, Ton oder Skulptur hinterfragen die Künstler*innen die Möglichkeiten, Realität abzubilden. Dabei machen sie Medien selbst zum Thema und offenbaren mithilfe verschiedener Strategien deren Potenziale, Limitationen und Übersetzungsleistungen. Die künstlerische (De-)Konstruktion der Wirklichkeit eröffnet uns neue Perspektiven.
Gezeigt werden Werke von Jan Dibbets, Simon Dybbroe Møller, Andreas Gefeller, Gudrun Kemsa, Sophie Meuresch, Steven Pippin, Barbara Probst, Amanda Ross-Ho und Juergen Staack.
Made in Düsseldorf ist eine Ausstellungsreihe der Stadtsparkasse Düsseldorf in Kooperation mit dem Kunstpalast. Sie widmet sich zeitgenössischen Künstler*innen, die durch ihr Studium, ihren Wohnort oder durch künstlerische Inhalte in Verbindung mit Düsseldorf und dem Rheinland stehen.
Die achte Ausstellung dieser Reihe wird kuratiert von Esther Breinig.
Bildnachweise
Bildnachweise
Datum
30.4. – 7.6.2026
Eintritt: frei / ermäßigt frei
Kinder / Jugendliche unter 18: frei
Mitglieder des Freundeskreises: frei

Zum siebten Mal zeigt der Kunstpalast mit DIE KLEINE die Arbeiten von Düsseldorfer Grundschulkindern der Klassen 1 bis 4. Unter dem Motto „Kunstpalast Kunterbunt!“ präsentieren die jungen Teilnehmer*innen einen vielfältigen Mix aus Bildern, Collagen, Skulpturen, Installationen und Videos. Die Ausstellung macht sichtbar, mit welcher Offenheit und welchem Ideenreichtum Kinder sich künstlerisch ausdrücken.

Insgesamt sind 58 Gemeinschaftsarbeiten zu sehen, entstanden in über 60 Klassen mit rund 1.600 beteiligten Schüler*innen. Die Werke wurden gemeinsam entwickelt und spiegeln unterschiedliche Herangehensweisen an Farbe, Material und Form. Die Ausstellung eröffnet damit einen unmittelbaren Zugang zu künstlerischen Prozessen, die vom Ausprobieren, Kombinieren und Weiterdenken geprägt sind.

DIE KLEINE versteht sich dabei nicht nur als Wettbewerb, sondern als Raum für Begegnung mit Kunst und Museum. Die Perspektiven der Kinder bringen neue Sichtweisen in den Kunstpalast und erweitern den Blick auf das, was Ausstellung sein kann. Auch das Publikum ist eingeladen, sich zu beteiligen: Vor Ort kann für ein Lieblingswerk abgestimmt werden. Neben dem Publikumspreis wird ein Jurypreis vergeben. Beide Auszeichnungen sind mit einem gemeinsamen Klassenausflug verbunden. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit allen gezeigten Arbeiten, der an die teilnehmenden Kinder ausgegeben wird. Der Eintritt ist frei.
DIE KLEINE steht unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller.

Über DIE KLEINE
Der Kunstwettbewerb DIE KLEINE findet 2026 zum siebten Mal statt, dieses Mal unter dem Motto: „Kunstpalast Kunterbunt!“.
Die Anmeldefrist ist nun vorüber.Mehr erfahren
Datum
5.11.2026 – 21.2.2027
Eintritt: 16 € / ermäßigt 12 €
Kinder / Jugendliche unter 18: frei
Mitglieder des Freundeskreises: frei

Die Sammlung des Kunstpalastes ist stets in Bewegung, und das nehmen wir zum Jubiläum der GeSoLei wörtlich: mit einem Sportparcours inmitten der Kunst!
1926 wurde in den Gebäuden des Ehrenhofes und darüber hinaus die Messe für Gesundheitspflege, soziale Fürsorge und Leibesübungen veranstaltet, die rund 7,5 Millionen Besucher*innen anzog. Sport war eines der zentralen Themen, das wir 100 Jahre später aufgreifen und in die heutige Zeit übertragen. Ob Ringe, Rudergerät, Tischtennisplatte oder Balanceboard – verschiedenstes Sportequipment steht im Sammlungsrundgang bereit.
Die Besucher*innen können die Geräte nutzen und so auf eine ganz neue Weise die Ausstellung erleben und in den Dialog mit der Kunst treten.
Bildnachweise
Bildnachweise
Datum
5.7. – 9.8.2026
Eintritt: 16 € / ermäßigt 12 €
Kinder / Jugendliche unter 18: frei
Mitglieder des Freundeskreises: frei

DIE GROSSE ist die älteste und größte Verkaufsausstellung Deutschlands, die komplett von Künstler*innen organisiert wird. Ausgerichtet vom VzVvK e.V., gastiert sie traditionell im Kunstpalast und zusätzlich im NRW-Forum Düsseldorf.
Sie ist eine bedeutende Plattform zur Vermittlung und zum Verkauf aktueller Kunst in der Region. In vier Sälen und im Außenbereich werden jeden Sommer Kunstwerke aller Sparten präsentiert. An der Ausstellung nehmen ca. 180 Künstler*innen teil, die von einer wechselnden Fachjury ausgewählt werden. Bis heute ist DIE GROSSE ein verlässliches Spiegelbild der Entwicklungen in der Kunst und gilt als Treffpunkt der professionellen Branche.
Organisation: Verein zur Veranstaltung von Kunstausstellungen e.V.
Bildnachweise
Bildnachweise
Niki de Saint Phalle
Dream Machine
10.9.2026 – 7.2.2027
Datum
10.9.2026 – 7.2.2027
Eintritt: 16 € / ermäßigt 12 €
Kinder / Jugendliche unter 18: frei
Mitglieder des Freundeskreises: frei

Sie fragte nicht um Erlaubnis, sondern nahm sich, was Männer selbstverständlich besaßen: Einfluss und Macht, nicht nur in der Kunst, auch in der Öffentlichkeit. So unterlief Niki de Saint Phalle (1930–2002) seit ihren ersten Aktionen gesellschaftliche Erwartungen und sprengte Grenzen. In einer groß angelegten Ausstellung rückt der Kunstpalast nun Ihre künstlerische Selbstbehauptung inmitten einer männlich dominierten Kunstszene in den Mittelpunkt.
Durch vier Jahrzehnte hindurch wird ihr Kampf gegen Strukturen beleuchtet, die die Selbstbestimmung von Frauen verhindern, insbesondere die über ihren eigenen Körper. Gezeigt werden ihre berühmten Schießbilder, Frauenfiguren, Happenings und Filme sowie Modelle von Großplastiken im Landschaftsraum. Ihr künstlerisches Umfeld und Zusammenarbeiten mit Jean Tinguely oder Robert Rauschenberg werden ebenso betrachtet wie ihr Zeitgenossinnen gegenüber gestellt werden, darunter Yayoi Kusama, Dorothy Iannone und Alina Szapocznikow.
Niki de Saint Phalles gesellschaftliche Sprengkraft und ihre gleichzeitige Sehnsucht nach Harmonisierung ließ ein ambivalentes Werk entstehen, das die französisch-amerikanische Künstlerin schon zu Lebzeiten berühmt machte und das bis heute weiter an Aktualität gewinnt.
Kuratorin: Heike van den Valentyn
Bildnachweise
Bildnachweise
Datum
25.9.2026 – 10.1.2027
Eintritt: 16 € / ermäßigt 12 €
Kinder / Jugendliche unter 18: frei
Mitglieder des Freundeskreises: frei

Jörg Immendorff (1945–2007) wurde Ende des 20. Jahrhunderts weltweit als einer der bedeutendsten deutschen Künstler*innen seiner Generation gefeiert. Als berüchtigter „Malerfürst“ pflegte er ein hartes Image und führte einen kontroversen Lebensstil. Umso überraschender ist es, dass die für Herbst 2026 im Kunstpalast geplante Ausstellung die erste umfassende Retrospektive in Düsseldorf ist, wo Immendorff jahrzehntelang studierte, lehrte und arbeitete. Das von dem Nachlass des Künstlers unterstützte Projekt wird alle Phasen seines Schaffens beleuchten, von den Anfängen an der Kunstakademie bis zu den letzten Werken in dem hiesigen Atelier.

Die rund 100 ausgestellten Exponate umfassen großformatige Gemäldeserien, Holz- und Bronzeskulpturen sowie noch nie gezeigte Zeichnungen und Archivmaterial. Neben der Bandbreite seines kreativen Wirkens beleuchtet die Präsentation Immendorffs beharrliche Hinterfragung der Rolle des Künstlers in der Gesellschaft. Die simultane Konfrontation mit gesellschaftlich drängenden politischen Kontexten steht ebenso im Fokus wie die Widersprüche seiner eigenen Person.
Bildnachweise
Bildnachweise
Datum
15.10.2026 – 7.2.2027
Eintritt: 16 € / ermäßigt 12 €
Kinder / Jugendliche unter 18: frei
Mitglieder des Freundeskreises: frei

Der Kunstpalast widmet dem Düsseldorfer Künstler Winfred Gaul im Herbst 2026 eine umfassende Ausstellung. Gezeigt werden rund 120 Gemälde und Papierarbeiten aus der 2011 gestifteten Sammlung von Willi Kemp. Sie bietet einen weitreichenden Überblick über Gauls Werk von 1955 bis 1997 und dokumentiert zugleich den engen Austausch zwischen Künstler und Sammler.

Winfred Gaul (1928–2003) prägte die deutsche Nachkriegskunst mit seiner Auffassung der gegenstandslosen Malerei als befreiendem Medium des Neubeginns. Zwischen Offenheit und Strenge, Ausdruck und Zeichen, Heimat und Ferne: Jeder Pinselstrich eröffnete ihm Einsichten in Farbe, Linie, Fläche und deren Zusammenspiel. Der zweifache Documenta-Teilnehmer entwickelte sein Werk zwischen der freien Geste des Informel und der strengen Ordnung geometrischer Formen. Die in der Schau präsentierte Malerei aus einem Zeitraum von über 40 Jahren reicht von spontanen Wischbildern über die signalhaften Verkehrszeichen bis hin zu Spielarten der Farbfeldmalerei – das verbindende Element, die Farbe, entdeckte Gaul bis zu seinem Tod immer wieder neu.
Bildnachweise
Bildnachweise
Sammlung
Entdecken Sie unsere Schausammlung
Die Sammlung des Kunstpalastes zeigt auf über 5.000 m² rund 800 Werke aus einem Bestand von etwa 130.000 Objekten. Der Rundgang lädt dazu ein, Kunst neu zu entdecken – von der Antike bis in die Gegenwart, von großen Meisterwerken bis zu überraschenden Alltagsobjekten.


Berühmte Gemälde wie Rubens’ Himmelfahrt Mariens oder Cranachs Ungleiches Paar treffen hier auf Objekte, die ins Grübeln bringen: eine Alditüte, Birkenstock-Sandalen – Dinge, die unsere Vorstellung von Kunst erweitern. Ist das Kunst? Aber ja!
Ob Miniatur oder Monumentalwerk, Alltagsgegenstand oder Schmuckstück, Plastik oder Porzellan, Zeichnung oder VR-Installation – diese Sammlung vereint Gattungen und Epochen. Regelmäßige Neuhängungen, temporäre Interventionen und Sonderpräsentationen wie Palastblühen sorgen dafür, dass sich im Rundgang immer wieder Neues entdecken lässt.

Der weite Kunstbegriff der Sammlung erlaubt überraschende Perspektivwechsel: Historische und zeitgenössische Werke treten in Dialog, es entstehen Bezüge zu aktuellen Themen. Gemeinsamkeiten zwischen Werken, die über Jahrhunderte hinweg entstanden sind, werden sichtbar – frei von stilgeschichtlichen Kategorisierungen und unabhängig von Herkunft.
Mitglieder des Fördervereins Freunde des Kunstpalastes erhalten freien Eintritt sowie die Möglichkeit zur Teilhabe an einem abwechslungsreichen Programm.
Highlights

Über den Sammlungsrundgang
Nach der im November 2023 abgeschlossenen Neugestaltung präsentiert sich der Sammlungsflügel des Kunstpalastes heute als offener, zeitgemäßer Ort, der Besucher*innen aller Altersgruppen und Vorkenntnisse anspricht. Die Umgestaltung hat neue Perspektiven auf den reichen Sammlungsbestand eröffnet und ermöglicht eine vielfältige, lebendige Auseinandersetzung mit Kunst aus unterschiedlichen Epochen und Gattungen.
Die Sammlung des Kunstpalastes gliedert sich in sieben Bereiche:
- Gemäldegalerie
Graphische Sammlung
Skulptur und Angewandte Kunst
Glassammlung
Moderne
Fotografie
Zeitbasierte Medien
Die Gemäldegalerie umfasst Werke der europäischen Malerei vom 15. bis Anfang des 20. Jahrhunderts und basiert auf der Gemäldegalerie des Kurfürsten Johann Wilhelm von der Pfalz. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Düsseldorfer Malerschule.

Der Bestand des Museums ist mit rund 130.000 Objekten aus 11 Jahrhunderten von verschiedenen Kontinenten und aus sämtlichen Epochen und Gattungen umfangreich. Wichtige Konvolute der Kollektion sind neben der historsichen Sammlung der Düsseldorfer Kunstakademie die Werke aus der Stiftung Willi Kemp und die Schenkungen von Wolfgang Hanck.
Die Präsentation der Sammlung wird großzügig unterstützt von der Landeshauptstadt Düsseldorf, unseren Förderern und Saalpaten.

DER Creamcheese-Raum
Zeitreise in die 1960er Jahre
Der legendäre Düsseldorfer Underground Club Creamcheese, der Ende der 1960er Jahre bis in die 1970er Jahre DER Hotspot für die Musik- und Kunstszene war, wurde bei uns wieder zum Leben erweckt.
Nach der Schließung ging die künstlerische Innenausstattung 1978 in den Besitz des Kunstpalastes über. Bestückt mit den damals dort ausgestellten Werken von Günther Uecker, Gerhard Richter, Daniel Spoerri und weiteren Künstler*innen wird nun der Thekenbereich dieser legendären Kneipe im Kunstpalast präsentiert.
Während der regulären Öffnungszeiten Teil des Sammlungsrundgangs, lädt der Creamcheese-Raum darüber hinaus samstags mit Drinks und Musik aus den 1960er und 1970er Jahren auch zum Verweilen bis in die späten Abendstunden ein. Freitags kann die Bar für Events gebucht werden.Den Creamcheese-Raum entdecken

Die Kunstpalast-App
KUNST MULTIDIMENSIONAL ERLEBEN
Ab sofort bieten wir Ihnen eine immersive Erweiterung des Kunsterlebnisses: Eine gemeinsam mit der ERGO entwickelte App ermöglicht Besucher*innen kostenfrei, Kunstwerke mit Augmented Reality zu erleben. Während manche Features über Animationen und Bildelemente zusätzliche Informationen zu einzelnen Werken vermitteln, überraschen andere mit animierten Effekten.Mehr erfahren und App herunterladen

Palast studio
Gemeinsam kreativ werden
Die Werkstätten der Kulturellen Bildung präsentieren sich in neuer Optik und mit überarbeitetem Konzept. Unter dem Namen „Palast Studio“ ist auf 350 m² ein lichtdurchfluteter, offener und barrierefreier Werk- und Denkraum entstanden, der Atelier und Medienlabor, Dunkelkammer und Gesprächsort vereint.
Die Saalpatenschaft für diesen Treffpunkt des künstlerischen und kreativen Austauschs übernimmt die C. Josef Lamy GmbH, die seit 2023 offizieller Bildungspartner des Kunstpalastes ist.
Mehr Informationen

Spot-On-Raum
Im 1. OG unseres neuen Sammlungsrundgangs befindet sich ein besonderer Raum, der wechselnden Ausstellungen eine Bühne bietet. Zweimal im Jahr wird diese Fläche neu bespielt, um unterschiedliche Themen und Künstler*innen aus unserer Sammlung in den Fokus zu rücken.Mehr erfahren
Angebote für Kinder

Rhino palast
Sonderräume für Kinder gestaltet von Christoph Niemann
Unsere kleinen und großen Besucher*innen können in unserem neuen Sammlungsrundgang vier versteckte Sonderräume für Kinder entdecken. Der Künstler und Illustrator Christoph Niemann hat exklusiv für den Kunstpalast Räume mit dem Namen „Rhino Palast“ entwickelt, in denen Familien auf Entdeckungstour gehen, die Grenzen ihrer Wahrnehmung ausprobieren und spielerisch das Museum für sich erobern können.
Mehr erfahren

Rhino-Tour
Mit tonies durch den kunstpalast
Mit Nele und Piet zu Ritter und Rubens: Für Kinder gibt es im neuen Kunstpalast viel zu entdecken. Eine über die Toniebox abspielbare Audiotour bringt jungen Besucher*innen anhand spannender und unterhaltsamer Geschichten 26 ausgewählte Kunstwerke der Sammlung näher.
Möglich macht diesen einzigartigen Audioguide die Kooperation mit dem Unternehmen Boxine GmbH, das Audiosysteme mit passenden Hörfiguren, den Tonies, herstellt.
Auf Rhino-Tour gehen
Gastronomie

Meet Anna Maria
So schmeckt der kunstpalast
Für das kulinarische Wohlbefinden unserer Besucher*innen sorgen Saban Emini und Joakim Olsen. Die beiden Düsseldorfer betreiben gemeinsam mit ihrem Team unser neues Restaurant „Anna Maria“. Freuen Sie sich auf ein abwechslungsreiches Lunch-Angebot, Kaffee und Kuchen sowie eine ausgewählte Abend- und Weinkarte.Mehr erfahren
Blick in die Sammlung
Alle Veranstaltungen
Di 9.6.2026
Grumpy Guide
14:15
Eine höchst unangenehme Tour durch die Sammlung
Di 9.6.2026
Grumpy Guide
16:15
Eine höchst unangenehme Tour durch die Sammlung
Do 11.6.2026
Grumpy Guide
17:15
Eine höchst unangenehme Tour durch die Sammlung
ausverkauftDo 11.6.2026
Grumpy Guide
19:15
Eine höchst unangenehme Tour durch die Sammlung
ausverkauftSa 20.6.2026
Workshop für Erwachsene
13:30
Malerische Transformationen
Do 25.6.2026
Zeichnen im Kunstpalast
18:30
Unter freiem Himmel
Fr 26.6.2026
Grumpy Guide
14:15
Eine höchst unangenehme Tour durch die Sammlung
ausverkauftFr 26.6.2026
Grumpy Guide
16:15
Eine höchst unangenehme Tour durch die Sammlung
ausverkauftFr 10.7.2026
Grumpy Guide
14:15
Eine höchst unangenehme Tour durch die Sammlung
Fr 10.7.2026
Grumpy Guide
16:15
Eine höchst unangenehme Tour durch die Sammlung
ausverkauft
Bildnachweise
Bildnachweise


















































