Datum
29.6. – 3.8.2025
Eintritt: 16 € / ermäßigt 12 €
Kinder / Jugendliche unter 18: frei
Mitglieder des Freundeskreises: frei

DIE GROSSE präsentiert jährlich Kunst aus ganz NRW – und das seit 1902.
DIE GROSSE ist die älteste und größte Verkaufsausstellung Deutschlands, die komplett von Künstler*innen organisiert wird. Ausgerichtet vom VzVvK e.V., gastiert sie traditionell im Kunstpalast und zusätzlich im NRW-Forum Düsseldorf. Sie ist eine bedeutende Plattform zur Vermittlung und zum Verkauf aktueller Kunst in der Region. In vier Sälen und im Außenbereich werden jeden Sommer Kunstwerke aller Sparten präsentiert. An der Ausstellung nehmen ca. 180 Künstler*innen teil, die von einer wechselnden Fachjury ausgewählt werden. Bis heute ist DIE GROSSE ein verlässliches Spiegelbild der Entwicklungen in der Kunst und gilt als Treffpunkt der professionellen Branche.

Alle Werke der Ausstellung stehen zum Verkauf. Für viele Künstler*innen ist DIE GROSSE deshalb wichtig, weil sie ihnen einen Zugang zum Markt ermöglicht. Jedes Jahr kaufen Behörden und öffentliche Einrichtungen, Unternehmen, aber auch Interessierte aus allen gesellschaftlichen Kreisen Kunstwerke. Das Kleine Format, ein gesonderter Bereich mit kleinformatigen Originalen, Editionen und Multiple, bietet Kunst schon ab 300 Euro an und ist immer sehr beliebt. Ein Teil des Verkaufserlöses geht an den Verein, der mit den Einnahmen, sowie mit Förder- und Sponsorengeldern, die Kosten dieses großen Kunstereignisses finanziert. Das Team der Ausstellung arbeitet das ganze Jahr an ihrer Realisierung und daran Sichtbarkeit für Künstler*innen aus der Region zu schaffen.
Organisation: Verein zur Veranstaltung von Kunstausstellungen e.V.
Datum
25.9.2025 – 1.2.2026
Eintritt: 16 € / ermäßigt 12 €
Kinder / Jugendliche unter 18: frei
Mitglieder des Freundeskreises: frei
Sie kämpften für ihre Ausbildung, für Anerkennung und Sichtbarkeit – und verschwanden dennoch fast vollständig aus der Geschichtsschreibung. Mit der Ausstellung Künstlerinnen! Von Monjé bis Münter holt der Kunstpalast über 30 Künstlerinnen zurück ins Licht der Öffentlichkeit. Die Schau gibt Einblick in rund 100 Jahre weiblichen Kunstschaffens in Düsseldorf – einer Stadt, die im 19. Jahrhundert wichtiger Anlaufpunkt für Künstlerinnen aus ganz Europa war, obwohl ihnen die Türen der Kunstakademie verschlossen waren.
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Wann möchten Sie die Ausstellung besuchen?

Eine Laufbahn als Künstlerin einzuschlagen, erforderte neben den finanziellen Mitteln für Privatunterricht auch viel Willensstärke. Obwohl einige Künstlerinnen in ihrer Zeit erstaunlich präsent waren – darunter Elisabeth Jerichau-Baumann, Marie Wiegmann oder Paula Monjé – sind heute fast alle vergessen. In öffentlichen Sammlungen, wie der des Kunstpalastes, sind sie vergleichsweise wenig vertreten und viele Werke werden seit dem 19. Jahrhundert erstmals öffentlich präsentiert.
Die große Sonderausstellung widmet sich – anschließend an ein mehrjähriges Forschungsprojekt – erstmals umfassend den Lebenswegen und Werken jener Frauen, die zwischen 1819 und 1919 in Düsseldorf künstlerisch tätig waren. Die Schau gibt Einblick in rund 100 Jahre weiblichen Kunstschaffens in Düsseldorf – einer Stadt, die im 19. Jahrhundert wichtiger Anlaufpunkt für Künstlerinnen aus ganz Europa war, obwohl ihnen die Türen der Kunstakademie verschlossen blieben.

In der Ausstellung vertretene Künstlerinnen:
Victoria Åberg | Amalie Bensinger | Fanny Churberg | Mathilde Dietrichson | Alma Erdmann | Ilna Ewers-Wunderwald | Alexandra Frosterus-Såltin | Marta Hegemann | Minna Heeren | Adeline Jaeger | Elisabeth Jerichau-Baumann | Marga Klinckenberg | Benita Koch-Otte | Magda Kröner | Gertrud von Kunowski | Marie Laurencin | Emmy Lischke | Amalia Lindegren | Luise von Martens | Paula Monjé | Gabriele Münter | Emilie Preyer | Sophie Ribbing | Julia Schily-Koppers | Christiane Schreiber | Martel Schwichtenberg | Alwine Schroedters | Hermine Stilke | Milly Steger | Emma Volck | Marie Wiegmann

„Jede neue Schwierigkeit war mir ein neuer Ansporn“, schreibt die Malerin Elisabeth Jerichau-Baumann um 1874 – ein Satz, der das Selbstverständnis vieler weiterer Künstlerinnen widerspiegelt und als Leitmotiv dieser Ausstellung gelten könnte. Die Schau macht die Beharrlichkeit und das Talent von Generationen von Frauen in der Kunst sichtbar, die lange ignoriert wurden.
Das Forschungsprojekt, das 2021 am Kunstpalast initiiert wurde, suchte nach den Spuren der zwischen 1819 und 1919 in Düsseldorf tätigen Künstlerinnen; jenen 100 Jahren von der Wiedergründung der Kunstakademie bis zu deren schrittweiser Öffnung für Frauen. Über 500 Namen konnten ermittelt werden – weit mehr als die bisher bekannten rund 200. Viele dieser Frauen nahmen Privatunterricht, studierten an der Kunstgewerbeschule oder arbeiteten selbstständig. Einige waren in internationalen Ausstellungen vertreten, erhielten Preise und Stipendien und ihre Werke wurden von wichtigen Sammlungen erworben. Dennoch sind auch sie heute weitgehend unbekannt, ihre Namen fanden keinen Eingang in den Kanon.
Die Ausstellung ist das Ergebnis intensiver Grundlagenforschung, aber auch ein selbstkritischer Blick auf die eigene Sammlungsgeschichte. Denn der Kunstpalast – 1913 als Städtische Kunstsammlungen zu Düsseldorf gegründet – war Teil des strukturellen Ausschlusses: Vor 1933 wurden lediglich vier Gemälde von Künstlerinnen angekauft. Erst in den letzten Jahrzehnten begann ein Wandel. Unter der Direktion Felix Krämers wurden ab 2017 gezielt Arbeiten weiblicher Kunstschaffender erworben, darunter 15 Gemälde von Künstlerinnen des 19. Jahrhunderts wie Emilie Preyer, Paula Monjé oder Emmy Lischke.

Die Ausstellung macht verschüttete Geschichten zugänglich und beleuchtet, mit welchen Mitteln Frauen ihren künstlerischen Weg trotz struktureller Benachteiligung gingen. Neben bekannten Namen wie Gabriele Münter zeigt der chronologisch-thematische Rundgang in elf Räumen vergessene Protagonistinnen wie Amalie Bensinger, Magda Kröner oder Marga Klinckenberg.
Die Schau ermöglicht den überfälligen „zweiten Blick“ und erweitert so grundlegend das Verständnis für die Kunst des 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Sie fügt der Kunstgeschichte ein wichtiges und viel zu lange übersehenes Kapitel hinzu und macht deutlich, dass ohne den Einfluss der Künstlerinnen die Kunstgeschichte unvollständig ist.
Ein besonderer Fokus liegt auf den Künstlerinnen aus Skandinavien und Finnland, die Düsseldorf als Ausbildungs- und Inspirationsort wählten. Partner der internationalen Ausstellung ist das Ateneum Art Museum, Finnische Nationalgalerie, Helsinki, wo im Frühjahr 2025 bereits eine erste Version der Ausstellung gezeigt wurde.

Künstlerinnen! ist mehr als eine historische Rückschau – die Ausstellung ist ein klares Statement für Gleichberechtigung und einen kritischen Blick auf den bestehenden Kanon. Sie erzählt von mutigen Wegen, klugen Entscheidungen und von Künstlerinnen, die mit ihrer Arbeit den Boden bereitet haben für das, was heute selbstverständlich sein sollte: gleiche Chancen für alle, auch in der Kunst.
Kuratorin: Kathrin DuBois, Sammlungsleitung Malerei bis 1900, Kunstpalast
Wissenschaftliche Mitarbeiterin: Nina Köppert
Wissenschaftliche Volontärin: Hannah Steinmetz
Katalog zur Ausstellung
Hrsg. Kathrin DuBois | 208 S. | 160 farb. Abb. | 23,5 x 28,5 cm | deutsch | Hardcover

Geschenkset: Katalog + 2 Eintrittsgutscheine
Hrsg. Kathrin DuBois | 208 S. | 160 farb. Abb. | 23,5 x 28,5 cm | deutsch | Hardcover


Entdecken Sie unseren Audio­guide!
Zur Ausstellung erscheint eine Audiotour mit spannenden Hintergrundgeschichten zu ausgewählten Arbeiten und umfassenden Werkbesprechungen. Erhältlich ist die Tour in der Kunstpalast-App sowie über die Kasse.
ca. 45 Minuten, in deutscher Sprache | Gebühr: 3 €
Hinweis: Für die Nutzung des Audioguides benötigen Sie ein eigenes Smartphone und idealerweise eigene Kopfhörer.

Entdecker­heft
Für Kinder ab 6 Jahren, kostenlos an der Kasse erhältlich
Ausgerüstet mit dem Entdeckerheft macht Ihr Euch auf den Weg durch die Ausstellung. Ihr sucht Bilder, malt Muster und sammelt Eure Lieblingsbilder. Dann los, die Hefte liegen an der Kasse bereit!
Begleitprogramm
So 30.11.2025
Öffentliche Führung
12:00
Künstlerinnen! Von Monjé bis Münter
Do 4.12.2025
Öffentliche Führung
18:00
Künstlerinnen! Von Monjé bis Münter
So 7.12.2025
Workshop für Studierende und Hochschulabsolvent*innen
10:00
künstlerischer Studienfächer
So 7.12.2025
Öffentliche Führung
12:00
Künstlerinnen! Von Monjé bis Münter
So 7.12.2025
Open Studio – Offenes Kreativangebot
14:00
Künstlerinnen! Von Monjé bis Münter
So 7.12.2025
Talk – Crossing Borders
18:30
Künstlerin Hyunjin Kim im Gespräch mit Kuratorin Riikka Thitz
Do 11.12.2025
Öffentliche Führung
18:00
Künstlerinnen! Von Monjé bis Münter
So 14.12.2025
Öffentliche Führung
12:00
Künstlerinnen! Von Monjé bis Münter
Do 18.12.2025
Öffentliche Führung
18:00
Künstlerinnen! Von Monjé bis Münter
So 21.12.2025
Öffentliche Führung
12:00
Künstlerinnen! Von Monjé bis Münter
Bildnachweise
Bildnachweise
Datum
29.10.2025 – 8.3.2026
Eintritt: 16 € / ermäßigt 12 €
Kinder / Jugendliche unter 18: frei
Mitglieder des Freundeskreises: frei
Der Mensch besitzt über 400 Geruchsrezeptoren – mehr als genug, um Tausende von Düften zu unterscheiden. Trotzdem wird dem Geruchssinn in der westlichen Kultur oft wenig Beachtung geschenkt. Die Ausstellung Die geheime Macht der Düfte im Kunstpalast rückt ihn nun ins Zentrum: Sie macht die Geschichte des Duftes nicht nur sichtbar, sondern erfahrbar – durch die Nase.
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Wann möchten Sie die Ausstellung besuchen?

Düfte rufen Erinnerungen wach, wecken Emotionen und beeinflussen unsere Wahrnehmung sowie unser Handeln. Mit einer großen Überblicksausstellung widmet sich der Kunstpalast erstmals der faszinierenden Geschichte des Duftes – von der Antike bis zur Gegenwart – und macht sie sinnlich erlebbar. Auf einer Fläche von 5.000 m² führt die Ausstellung Besucherinnen und Besucher durch über tausend Jahre Kunst- und Kulturgeschichte.
Im Sammlungsrundgang begegnen sie dabei rund 30 eigens entwickelten Duftstationen, die ein völlig neues Zusammenspiel von Kunst- und Geruchserlebnis eröffnen.
Kurator: Robert Müller-Grünow, Pionier für Dufttechnologien und Autor des Buches Die geheime Macht der Düfte (Edel Books, 2018).

Von Weihrauch bis Chanel N°5
Die Reise beginnt mit der Jahrtausende zurückreichenden spirituellen und heilenden Bedeutung von Düften in religiösen Zeremonien. Sie führt über die opulente Duftkultur der europäischen Höfe des Barock und den Gestank der Städte im 18. Jahrhundert, wo zugleich das legendäre Eau de Cologne entstand.
Mit der industriellen Revolution hielten synthetische Duftstoffe Einzug, die nicht nur Parfüms, sondern auch Seifen, Waschmittel und andere Alltagsprodukte prägten. Im 20. Jahrhundert revolutionierten schließlich Modehäuser wie Chanel mit kühnen Kreationen die Parfümgeschichte.

Düfte zwischen Wissenschaft und Zukunft
Dass Düfte unsere Wahrnehmung, das Gedächtnis und sogar unser Wohlbefinden beeinflussen, belegen zahlreiche Forschungsergebnisse. Die Ausstellung macht diese Erkenntnisse erlebbar: Sie präsentiert Duftstoffe, die Aufmerksamkeit steigern und solche, die für Entspannung sorgen. Die Schau stellt außerdem das Molekül Iso E Super vor, das seine Träger*innen attraktiver wirken lässt und als „Duft der Träume“ gilt. Neue Anwendungsfelder im Bereich der Medizin, im Marketing sowie in Virtual Reality Formaten zeigen, welche Rolle Gerüche aktuell und künftig noch spielen können.

Ein Erlebnis für alle Sinne
Mal subtil als Raumduft, mal interaktiv oder punktuell zu einzelnen Werken – stets entsteht durch den Duft und die Verbindung von Kunstbetrachtung und Geruchssinn in dieser Ausstellung ein intensives, emotionales Erlebnis: „Die geheime Macht der Düfte“ eröffnet eine neue Dimension des Museumsbesuchs. Die Schau richtet sich an alle Altersgruppen und verbindet multisensorisches Erleben mit gesellschaftlichen, kulturellen und wissenschaftlichen Perspektiven. Besucher*innen riechen Geschichte – und entdecken dabei vielleicht auch ein Stück ihrer eigenen.
Interview mit Generaldirektor Felix Krämer und Kurator Robert Müller-Grünow

Der Kunst­palast-Duft
Holen Sie sich den Kunstpalast als Dufkerze nach Hause
Wie ein Logo kann auch Duft die Identität einer Institution verkörpern, Inhalte sinnlich vertiefen, Emotionen wecken oder eine markenspezifische unsichtbare Signatur bilden. Anlässlich der Ausstellung haben Kurator Robert Müller-Grünow und Parfümeur Geza Schön einen Duft aus Bergamotte, Jasmin und Zedernholz für den Kunstpalast komponiert, dessen Inhaltsstoffe die Offenheit, Experimentierfreudigkeit und Dynamik des Hauses olfaktorisch verkörpern. Die Kunstpalast-Duftkerze bringt diese Atmosphäre auch in die eigenen vier Wände. Exklusiv im Museumsshop für 49 € erhältlich.
Begleitprogramm
Di 2.12.2025
Öffentliche Führung
15:30
Die geheime Macht der Düfte
ausverkauftDi 2.12.2025
Smells like Branding
18:00
Wie Geruch Marken und Emotionen formt
Sa 6.12.2025
Öffentliche Führung
14:00
Die geheime Macht der Düfte
ausverkauftSa 6.12.2025
Visite guidée publique en français / Öffentliche Führung auf Französisch
15:00
Die geheime Macht der Düfte
Di 9.12.2025
Öffentliche Führung
15:30
Die geheime Macht der Düfte
ausverkauftMi 10.12.2025
Die Kunst der Duftkreation
18:15
Vortrag von Geza Schön
ausverkauftSa 13.12.2025
Öffentliche Führung
14:00
Die geheime Macht der Düfte
ausverkauftDi 16.12.2025
Öffentliche Führung
15:15
Die geheime Macht der Düfte
ausverkauftSa 20.12.2025
Öffentliche Führung
14:00
Die geheime Macht der Düfte
ausverkauftSa 20.12.2025
Workshop für Familien
14:30
Wie riecht der Winter?
ausverkauft
FAQ
Wie wird in der Ausstellung „Geruch“ erlebbar gemacht?
Könnte der Duft in der Ausstellung für empfindliche Personen oder Menschen mit Asthma problematisch sein?
Kann ich die Ausstellung mit kleinen Kindern besuchen?
Wie stark ist der Geruch in den Räumen?
Gibt es auch Räume ohne Duft?
Können private Führungen gebucht werden?
Wird ein Audioguide angeboten?
Könnte der Duft in der Ausstellung eine allergische Reaktion hervorrufen?
Kann ich die Ausstellung mit einer Erkältung besuchen?
Gibt es Risiken für Schwangere?
Muss ich mich auf unangenehme Gerüche/Gestank einstellen?
Kann man die Düfte auch kaufen?
Können öffentliche Führungen gebucht werden?
Wird es ein Begleitprogramm geben?
Wie wird in der Ausstellung „Geruch“ erlebbar gemacht?
Könnte der Duft in der Ausstellung eine allergische Reaktion hervorrufen?
Könnte der Duft in der Ausstellung für empfindliche Personen oder Menschen mit Asthma problematisch sein?
Kann ich die Ausstellung mit einer Erkältung besuchen?
Kann ich die Ausstellung mit kleinen Kindern besuchen?
Gibt es Risiken für Schwangere?
Wie stark ist der Geruch in den Räumen?
Muss ich mich auf unangenehme Gerüche/Gestank einstellen?
Gibt es auch Räume ohne Duft?
Kann man die Düfte auch kaufen?
Können private Führungen gebucht werden?
Können öffentliche Führungen gebucht werden?
Wird ein Audioguide angeboten?
Wird es ein Begleitprogramm geben?
Bildnachweise
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Datum
18.9.2025 – 11.1.2026
Eintritt: 16 € / ermäßigt 12 €
Kinder / Jugendliche unter 18: frei
Mitglieder des Freundeskreises: frei
Um die Fragen „Was ist Kunst? Wo fängt sie an, wo hört sie auf? Wer bestimmt, was Kunst ist? Was macht einen Künstler, eine Künstlerin aus?“ kreisen die Werke Hans-Peter Feldmanns (1941–2023), dem der Kunstpalast im Herbst 2025 seine erste Retrospektive widmet.
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Wann möchten Sie die Ausstellung besuchen?

Bereits in den frühen Arbeiten lassen sich zentrale Themen ablesen, die immer wiederkehren: der Alltag, gesellschaftliche Klischees, Voyeurismus, private und öffentliche Sphären, Geschmacksbildung, Humor und Satire, Träume und Projektionen. Von Beginn an verfolgte Feldmann konsequent die Strategien der künstlerischen Aneignung, Verfremdung und Neukontextualisierung.
In zehn Räumen sind rund 80 Arbeiten zu sehen, die die gesamte Bandbreite seines Œuvres abbilden: frühe Fotografien der 1970er Jahre, Skulpturen mit Alltagsgegenständen, übermalte Gemälde sowie raumgreifende Installationen. Damit entfaltet sich ein Überblick über ein Werk, das das scheinbar Nebensächliche und Banale in den Mittelpunkt rückte und durch Verfremdung und Neukontextualisierung neue Bedeutungen entstehen ließ.

Die Ausstellung macht sichtbar, wie Feldmann Fragen nach Sehgewohnheiten, nach der Rolle von Kunst im gesellschaftlichen Kontext und nach den Mechanismen der Geschmacksbildung stellt. Seine Arbeiten bewegen sich zwischen privater und öffentlicher Sphäre, zwischen Humor und Ernsthaftigkeit, zwischen Klischee und Wirklichkeit.
Es ist die erste umfassende Ausstellung nach Feldmanns Tod im Mai 2023 und zugleich die letzte Präsentation, an der er noch aktiv mitgewirkt hat. Die Retrospektive verdeutlicht die Entwicklung seines Schaffens über fünf Jahrzehnte und zeigt die Beständigkeit seiner künstlerischen Haltung, die in all ihrer Vielfalt und Radikalität bis heute wirkt.
Kuratorin: Felicity Korn, Sammlungsleitung Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts, Kunstpalast
Katalog zur Ausstellung
Hrsg. Felicity Korn, Lynn Kost | 224 S. | 110 farb. Abb. | 23,5×28,5 cm | deutsch/englisch | Hardcover


Entdeckerheft
Für Kinder ab 6 Jahren, Kostenlos an der Kasse erhältlich
Ausgerüstet mit dem Entdeckerheft macht Ihr Euch auf den Weg durch die Ausstellung. Ihr sucht Bilder, malt Muster und sammelt Eure Lieblingsbilder. Dann los, die Hefte liegen an der Kasse bereit!

Bring Me, Take Yours
Im Rahmen der Ausstellung befindet sich auf der Empore im 1. OG ein Regal, das Besucher*innen zum Mitmachen einlädt. Hier können Gegenstände mitgebracht, getauscht oder einfach mitgenommen werden. Auch Arbeiten, die im temporären Workshopraum entstehen, können Teil des Regals werden.
Ob Teekannen, Fingerhüte, Blechspielzeug oder andere kleine Schätze – das Feldmannregal lebt von Vielfalt und ständiger Veränderung. Tragen Sie dazu bei, erzählen Sie Freunden und Bekannten von der Aktion und helfen Sie mit, diesen Ort der Überraschungen lebendig zu halten.
Begleitprogramm
Mi 3.12.2025
Kunst mit Baby
11:30
Hans-Peter Feldmann. Kunstauastellung
ausverkauftFr 5.12.2025
Taschenlampenführung für Familien
18:15
Hans-Peter Feldmann. Kunstausstellung
ausverkauftFr 5.12.2025
Taschenlampenführung für Erwachsene
18:45
Hans-Peter Feldmann. Kunstausstellung
ausverkauftSo 14.12.2025
Öffentliche Führung
14:00
Hans-Peter Feldmann. Kunstausstellung
Mo 15.12.2025
Film – Brügge sehen… und sterben (2008)
19:00
Filmreihe zur Ausstellung „Hans-Peter Feldmann. Kunstausstellung“
Do 18.12.2025
Über Hans-Peter Feldmann
18:30
Kuratorin Felicity Korn im Gespräch mit Hans-Ulrich Obrist
So 21.12.2025
Open Studio – Offenes Kreativangebot
14:00
Hans-Peter Feldmann. Kunstausstellung
So 28.12.2025
Öffentliche Führung
14:00
Hans-Peter Feldmann. Kunstausstellung
Mo 29.12.2025
Film – The Square (2017)
18:00
Filmreihe zur Ausstellung „Hans-Peter Feldmann. Kunstausstellung“
So 4.1.2026
Öffentliche Führung
14:00
Hans-Peter Feldmann. Kunstausstellung
Bildnachweise
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Mythos Murano


Hier werden uralte Bräuche des Glasmacherhandwerks bewahrt und Geheimnisse neuer Farben und Herstellungsmethoden gehütet. Die letzte große Blütezeit war von 1920 bis 1970, wovon der Mythos Murano heute noch zehrt. Der Kunstpalast besitzt aus diesem Zeitraum eine umfangreiche Sammlung, aus der 135 herausragende Arbeiten präsentiert werden.

Seit dem 13. Jahrhundert entwickelte sich Venedig zur weltweiten Hauptstadt der Glaskunst. In der Hafen- und Handelsmetropole waren die besten Rohstoffe verfügbar und ermöglichten die Herstellung neuartiger Glassorten. Im Wettbewerb auf engem Raum und über viele Generationen bildete sich eine Könnerschaft im Umgang mit der Glasmacherpfeife heraus, die andernorts nicht erreicht wurde.
Nach 500 Jahren von Höhen und Tiefen kam es im 19. Jahrhundert zu einem neuen Aufbruch. Die Werkstätten des italienischen Anwalts und Unternehmers Antonio Salviati brachten neues Leben in die Glasproduktion, und Murano gewann in den 1870er Jahren seinen Ruf zurück.
Der Erfolg war nur von kurzer Dauer, denn schon seit etwa 1890 entsprach das italienische, an historische Vorbilder angelehnte Glas nicht mehr dem Zeitgeschmack. Der Anschluss an die modernen Strömungen in der angewandten Kunst gelang 1921–1925 mit der Gründung einer neuen Glasfirma durch den venezianischen Kunsthändler Giacomo Cappellin und den Mailänder Rechtsanwalt Paolo Venini. Deren Erzeugnisse nehmen Formen der Vergangenheit auf und wirken dennoch zeitlos modern.

Nach dem Zweiten Weltkrieg trat eine junge Generation von Gestalter*innen an. Sie brachten mit ihrer Experimentierfreude des italienischen Designs neue Ideen nach Murano. Erheblichen Einfluss nahmen ausländische Handelshäuser, etwa in Frankreich und den USA, die den Betrieb der Produktionsstätten durch ihre regelmäßigen Aufträge sicherten.
Ein vorherrschendes Produkt aus den Werkstätten ist die Vase, die einen Gebrauchscharakter hat und zugleich als eigenständiges Kunstwerk gelten kann.
Der Schritt zur freien künstlerischen Plastik wurde nur selten gegangen. Die venezianischen Künstler Livio Seguso und Luciano Vistosi sind mit ihren Werken, die sich von der Gefäßform der Vase entfernen, die bemerkenswerten Ausnahmen. Mit ihrer Faszination für das Material Glas lassen Künstler*innen aus aller Welt, wie etwa der Bildhauer Tony Cragg, heute ihre Ideen auf Murano in Glas umsetzen.
Werkstätten, die mit Künstler*innen zusammenarbeiten, gibt es inzwischen in vielen Ländern. Aber der „Mythos Murano“ lockt nach wie vor nach Venedig.
Kurator: Dedo von Kerssenbrock-Krosigk, Kunstpalast
Begleitprogramm

Glassammlung
Die Glassammlung des Museums zählt zu den bedeutendsten ihrer Art weltweit. Über 1.500 Exponate aus der rund 13.000 Objekte umfassenden Kollektion geben Einblick in die Geschichte der Glaskunst – von der Antike über das Mittelalter bis hin zu zeitgenössischen Glasobjekten.Mehr erfahren
Bildnachweise
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Datum
12.3. – 3.8.2025
Eintritt: 16 € / ermäßigt 12 €
Kinder / Jugendliche unter 18: frei
Mitglieder des Freundeskreises: frei

Der Kunstpalast widmete sich in einer umfassenden Ausstellung den vielfältigen Vorstellungen davon, was es heißt eine Mutter zu haben, zu werden oder zu sein.
Der Blick richtet sich auf die gesellschaftlichen Erwartungen, die seit jeher das Muttersein beeinflussen und die sich in Kunst, Kultur und Alltag niedergeschlagen haben. Anhand von rund 120 Werken vom 14. Jahrhundert bis in die Gegenwart öffnet sich ein Panorama, das alle angeht, auch Väter und jene ohne eigene Kinder.

Das Spektrum der Schau umfasst neben Malerei und Skulptur, Videoinstallationen und Fotografie auch Dinge des täglichen Gebrauchs sowie Musik und kommerzielle Bildwelten. Bezüge zwischen den Werken offenbaren Kontinuitäten, aber auch die Wandlungsfähigkeit von Mutterbildern, die immer wieder angeeignet, neuinterpretiert, umkämpft und gefeiert werden.
Kuratorinnen: Linda Conze, Westrey Page, Anna Christina Schütz, Kunstpalast
Mitmachaktion

MAMAPHONE
Mutterschaft hat viele Facetten – und wir möchten Ihre Stimme dazu hören.
Im Rahmen einer Mitmachaktion haben uns viele Menschen ihre Gedanken und Erfahrungen rund um das Thema Mutterschaft per Sprachnachricht geschickt. Diese Stimmen sind nun Teil einer großen Rauminstallation, die die Vielfalt dieses Themas erlebbar machen.
Auch während der Ausstellungslaufzeit hatten Sie die Möglichkeit, Ihren Beitrag einzureichen und Teil der Ausstellung zu werden.
Katalog zur Ausstellung
Hrsg.: Linda Conze, Westrey Page, Anna Christina Schütz | 200 S. | 132 farb. Abb. | 23,5 x 28,5 cm | deutsch | Hardcover


Audioguide
Gesprochen von Marie-Luise Marjan
Der Audioguide zur Ausstellung „MAMA. Von Maria bis Merkel“ wurde gesprochen von Marie-Luise Marjan, bekannt durch ihre Rolle der Mutter Beimer aus der Fernsehserie „Lindenstraße“.
ca. 45 Minuten, in deutscher Sprache | Gebühr: 3 €

Entdecker­heft
für Kinder ab 6 Jahren
Kostenlos an der Kasse erhältlich
Ausgerüstet mit dem Entdeckerheft macht Ihr Euch auf den Weg durch die Ausstellung. Ihr sucht Bilder, malt Muster und sammelt Eure Lieblingsbilder. Dann los, die Hefte liegen an der Kasse bereit!
Bildnachweise
Bildnachweise
Datum
20.6. – 27.10.2024
Eintritt: 16 € / ermäßigt 12 €
Kinder / Jugendliche unter 18: frei
Mitglieder des Freundeskreises: frei

Entdecken Sie unsere neue Ausstellung im Spot On-Raum unserer Sammlung!
Ob kurz oder lang, gelockt, kraus oder glatt, verwuschelt, geföhnt oder geflochten: Die Art und Weise, wie das Haar in Form gebracht wird, erzählt etwas über den sozialen Status und die Zugehörigkeit zu gesellschaftlichen Gruppen. Frisuren und Hairstyles spiegeln die Geschlechter- und Körperbilder ihrer Zeit. Sie offenbaren Normen und sind Ausdruck politischen Protests und Widerstands.

Die weibliche Körperbehaarung steht im Zentrum der Kabinettausstellung, die Malerei, Fotografie, Grafik und Design aus der Zeit vom 16. Jahrhundert bis in die Gegenwart präsentiert und einander gegenüberstellt. Die Bandbreite reicht von Göttinnen der Renaissance über eine mobile Trockenhaube bis hin zu einem mit künstlicher Schambehaarung versehenen Body. Anhand der circa 30 ausgewählten Werke und Objekte fächern sich verschiedene Perspektiven und Diskurse rund um das Haar auf.
Fotografien von Gertrude Käsebier, Tobias Zielony und Rebecca Racine Ramershoven verhandeln Fragen von Identität und Begehren und thematisieren im Nebeneinander mit Skulptur, Design und Malerei Schönheitsideale und damit einhergehende Machtverhältnisse und alltägliche Praktiken. Der Blick der Kunst auf weibliche Körper und die Darstellung und Inszenierung der Behaarung über die Jahrhunderte hinweg erzählt von sich wandelnden Körpernormen und Vorstellungen von Geschlecht.

Vom unscheinbaren Flaum, der sich schützend über die Haut legt, bis zur sich auffällig auftürmenden Haarmähne – die von Ellen Haak, wissenschaftliche Volontärin der Sammlung Fotografie, kuratierte Ausstellung Hairytales widmet sich den haarigen Geschichten in der Sammlung des Kunstpalastes und eröffnet Perspektiven rund um das Haar in der zweiten Spot-On-Ausstellung seit der Neueröffnung der Sammlungspräsentation.
Beteiligte Künstler*innen (Auswahl): Heinrich Aldegrever, Inken Boje, František Drtikol, André Gelpke, Victor Honoré Janssens, Gertrude Käsebier, Rebecca Racine Ramershoven, Rissa, Julian Westermann, Tobias Zielony.
Kuratorin: Ellen Haak, wissenschaftliche Volontärin der Sammlung Fotografie am Kunstpalast.
Termine
Derzeit werden keine Veranstaltungen zu diesem Thema angeboten.
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Elias Sime
Echo የገደል ማሚቶ
12.2. – 1.6.2025
Datum
12.2. – 1.6.2025
Eintritt: 16 € / ermäßigt 12 €
Kinder / Jugendliche unter 18: frei
Mitglieder des Freundeskreises: frei
Der Kunstpalast widmete sich im Frühjahr 2025 in einer groß angelegten Werkschau dem äthiopischen Künstler Elias Sime (*1968). In dieser ersten Einzelausstellung im deutschsprachigen Raum konnte die Entwicklung seiner Arbeiten von den frühen 2000ern bis heute nachvollzogen werden.

Spätestens seit Simes Teilnahme auf der Biennale in Venedig in der Ausstellung „The Milk of Dreams“ 2022 erfährt sein Werk international weitreichende Anerkennung. Seine Arbeiten befinden sich in bedeutenden Sammlungen wie dem Metropolitan Museum, New York, Saint Louis Art Museum und dem Israel Museum, Jerusalem.

Aus Alltagsgegenständen und ausrangierten Elektronik-Komponenten fügt Elias Sime großformatige Reliefs zusammen. Das Material dafür sammelt der Künstler in seiner Heimatstadt Addis Abeba auf einem der größten Freiluftmärkte Afrikas. Verflochtene Drähte, neu arrangierte Tastaturtasten, collagierte Motherboards – Sime hat in der Umnutzung und Nutzbarmachung von Elektroschrott eine Ästhetik entwickelt, die in den Bann zieht. Die Elemente seiner Werke verweisen auf ihre jeweilige Reise um die Welt und auf die vielen Hände, durch die sie gegangen sind; von denen sie produziert, gebraucht und wiederverwertet wurden.

In seiner künstlerischen Praxis stellt Sime dem Globalen explizit das Lokale gegenüber und lenkt die Aufmerksamkeit auf den Einfluss, den Technik auf unsere Gesellschaft hat, sowie auf ihren massenhaften Konsum und dessen Auswirkungen. Er hinterleuchtet die Komplexität verschiedenster Kommunikationsformen und fragt dabei nach der Rolle zwischenmenschlicher Verbindungen. Von diesem Interesse zeugt zudem die kollaborative Zusammenarbeit, auf der sämtliche Werke Simes fußen und die in seinem Studio in Addis Abeba praktiziert wird. Eine Werkstatt im Zentrum der Düsseldorfer Präsentation, in der Veranstaltungen stattfinden und die Besuchenden mit den Materialien und Techniken des Künstlers experimentieren können, greift diesen Aspekt auf. Simes Atelier ist ein Baustein des von ihm mitgegründeten Gemeinschaftsprojekt Zoma Museum, das in der Ausstellung im Kunstpalast ebenfalls thematisiert wird und das sein weitreichendes Ansehen in der Kunst- und Kulturszene Afrikas unterstreicht.
Die Ausstellung wurde vom Arnolfini in Bristol initiiert und für Düsseldorf weiterentwickelt. Auf der Biennale in Venedig 2024 präsentierte der Künstler in Kooperation mit dem Kunstpalast eine Ausstellung seiner aktuellsten Werke.
Kuratorin: Felicity Korn, Sammlungsleitung Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts
Katalog zur Ausstellung
Hrsg.: Felicity Korn | 112 S. | 83 farb. Abb. | 29,5 x 22,5 cm | deutsch | Hardcover | Verlag DCV | Museumsausgabe: 29,80 €


Entdeckerheft
für Kinder ab 6 Jahren
Kostenlos an der Kasse erhältlich
Ausgerüstet mit dem Entdeckerheft macht Ihr Euch auf den Weg durch die Ausstellung. Ihr begebt Euch auf die Spuren von Elias Simes Kunst, löst Rätsel und erfindet Geschichten. Wenn Ihr danach immer noch in Detektivlaune seid, findet Ihr auf der Rückseite weitere spannende Aufgaben zur Ausstellung „Mama. Von Maria bis Merkel“, die ab dem 12. März zu sehen ist. Los geht’s, die Hefte liegen an der Kasse bereit!
Bildnachweise
Bildnachweise
Palastblühen
12.4. – 21.4.2024
Datum
12.4. – 21.4.2024
Eintritt: 16 € / ermäßigt 12 €
Kinder / Jugendliche unter 18: frei
Mitglieder des Freundeskreises: frei

Duftende Blüten, frisches Grün und blühende Zweige – passend zum Frühlingsanfang und nur für kurze Zeit ist im Kunstpalast erstmals eine außergewöhnliche Präsentation zu sehen!
Düsseldorfer Florist*innen interpretieren mit ihren Blumenarrangements die Kunstwerke im neu eröffneten Sammlungsrundgang. Die auf diese Weise neu entstehenden poetischen Räume laden Besucher*innen ein, sowohl die Natur in einem anderen Zusammenhang zu betrachten als auch überraschend neue Blicke auf die Kunst zu wagen.
Elf renommierte Florist*innen folgten dem Aufruf des Kunstpalastes, sich mit der Sammlung des Hauses auseinanderzusetzen und florale Interpretationen passend zu den Räumen oder zu einzelnen Werken zu schaffen. Bei der Auswahl der Arbeiten sowie der Gestaltung ihres damit korrespondierenden Blumenarrangements hatten sie freie Hand.
Das Projekt macht die hohe handwerkliche und kreative Leistung von Florist*innen sichtbar und bietet ihnen eine Bühne: Kunst trifft Kunst!
Teilnehmende Florist*innen
Blumenhaus am Hofgarten – Tino Hoogterp
Blumen Lehmann – Victoria Bernds
Blumen Tanzmann – Anne Haase-Tanzmann
Die Blumenmanufaktur – Thomas Mickeleit
Dornrose – Sabine Krusekopf
Nymph Blumendesign – Alla Mandic
October First Studio – Nina Gehrke
Tannendiele – Astrid Franke, Michael Frings
Victor Breuer – Victor Breuer, Nele Münzner
Blick in die Ausstellung
Datum
29.8.2024 – 5.1.2025
Eintritt: 16 € / ermäßigt 12 €
Kinder / Jugendliche unter 18: frei
Mitglieder des Freundeskreises: frei

Erstmals präsentiert der Kunstpalast Werke aus der umfangreichen Schenkung von Florian Peters-Messer, die der Viersener Sammler anlässlich seines 60. Geburtstages tätigt.
Die Sammlung Peters-Messer verbindet bekannte Positionen der Gegenwartskunst wie John Bock, Sophie Calle und Thomas Hirschhorn mit Werken junger Künstler*innen, darunter Rebekka Benzenberg, Harry Hachmeister, Henrike Naumann, Murat Önen, Ulrike Schulze und Sophia Süßmilch.
Die Ausstellung umfasst eine pointierte Auswahl politischer Werke, die die gesellschaftlichen Umbrüche unserer Zeit kritisch aufgreifen – mal mit beklemmender Direktheit, mal mit expressivem Gestus oder mit konzeptueller Klarheit. Neben einer Vielzahl raumgreifender Installationen gehören dazu Malerei, Zeichnung, Fotografie und Videokunst.
Hinweis: Die Ausstellung enthält Darstellungen von Gewalt und sexuellen Inhalten.
Mitglieder des Fördervereins Freunde des Kunstpalastes erhalten freien Eintritt und bevorzugten Einlass ohne Online-Ticket während der gesamten Laufzeit.
Vergangene Veranstaltungen

Performance Sophia Süssmilch
The awkward hug – Düsseldorf Edition
Freitag, 30.8.2024, 18.30 Uhr
The awkward hug – ein Denkmal für die unbeholfenen Umarmenden unter uns – kommt nach Düsseldorf! Die Performance von Sophia Süßmilch wurde im Juni bereits im Brutus in Rotterdam gezeigt und wird am 30.8. im Rahmen der Ausstellung „Too Much Future. Schenkung Florian Peters-Messer“ im Kunstpalast aufgeführt. Ab 18 Uhr ist der Eintritt in die Ausstellung frei, die Performance beginnt um 18.30 Uhr im ERGO-Foyer.Mehr Informationen
Bildnachweise
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