Beyond Lines

LAMY creative sessions im Palast Studio

Typographie und Muster

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Datum

So 6.4.2025, 11:00

Ort

» Kunstpalast

Dauer

420 Min

Preis

kostenfrei

Der niederländische Künstler und Grafikdesigner Guido de Boer aus Utrecht lehrt Typografie an der Royal Academy of Arts in Den Haag und ist Mitbegründer des Kollektivs High on Type. Seine Werke wurden unter anderem im Kröller-Müller Museum, im Kunstmuseum Den Haag und im Stedelijk Museum Schiedam ausgestellt.
 
Im Rahmen des Workshops entsteht ein großflächiges Wandbild im Palast Studio. Der Fokus liegt auf dem kreativen Prozess: Wie gelangen Ideen von der Skizze an die Wand? Wie entsteht ein harmonisches Zusammenspiel von Typografie und Muster?
Gemeinsam mit Guido de Boer entwickeln die Teilnehmenden Techniken und Strategien, um Formen, Zeichnungen und Konzepte in den Raum zu übertragen. Der Workshop versteht sich als interaktiver Austausch, der experimentelle Ansätze mit strukturierten Methoden kombiniert.
 
Am Ende des Tages steht das gemeinschaftlich gestaltetes Werk – als sichtbares Ergebnis der kreativen Auseinandersetzung mit Mustern, Typografie und Raum.
 
Dieser ganztägige Workshop (11–18 Uhr) richtet sich an Teilnehmende ab 16 Jahren und findet in englischer Sprache statt. Während des Workshops werden Foto- und Videoaufnahmen zur Dokumentation gemacht, jedoch nicht durchgängig gefilmt. Eine gemeinsame 30-minütige Mittagspause ist eingeplant.

Beyond Lines – LAMY creative sessions im Palast Studio lädt zum eigenen Gestalten und Ausprobieren neuer Techniken in den Kunstpalast ein. Die Workshopreihe richtet sich an Jugendliche und Erwachsene.
 
Ab 16 Jahren
Kostenfrei

Dutch artist and graphic designer Guido de Boer from Utrecht teaches typography at the Royal Academy of Arts in The Hague and is a co-founder of the collective High on Type. His works have been exhibited at the Kröller-Müller Museum, the Kunstmuseum Den Haag, and the Stedelijk Museum Schiedam, among others. 
 
During this workshop, a large-scale wall piece will be created in the Palast Studio of Kunstpalast. The focus is on the process: How do ideas transition from paper to the wall? How does a harmonious interplay of typography and pattern emerge?
 
Participants will work together with Guido de Boer to develop techniques and strategies for transferring shapes, drawings, and concepts onto the space. The workshop is designed as an interactive exchange, combining experimental approaches with structured methods.
 
By the end of the day, a collaboratively created piece will stand as a visible result of the creative exploration of patterns, typography and space.
 
This full-day workshop (11 AM – 6 PM) is open to participants aged 16 and over and will be conducted in English. Photos and videos will be taken for documentation purposes during the workshop, but there will be no continuous filming. A shared 30-minute lunch break is included. 

Beyond Lines

LAMY creative sessions im Palast Studio

Kickstart Your Creativity

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Datum

So 16.2.2025, 13:00

Ort

» Kunstpalast

Dauer

180 Min

Preis

kostenfrei

Daria Rychkova
Daria Rychkova

Einfach loszeichnen, ein Skizzenbuch beginnen, den Alltag illustrieren oder kreative Routinen – in diesem Workshop dreht sich alles darum, mit dem Zeichnen durchzustarten. Die Entwicklung eigener kreativer Ansätze steht dabei im Vordergrund: Praktische Übungen, Inspiration und die Vermittlung von Techniken helfen, die eigenen Ideen und Gedanken kreativ zu verarbeiten.
 
Die Illustratorin Daria Rychkova kommt aus Moskau und ist seit 15 Jahren in Düsseldorf ansässig. Von Live-Zeichnungen mit Handlettering und Aquarellzeichnungen für internationale Marken wie Dior und Louis Vuitton, über die Illustrationen von Kinderbüchern, bis hin zur Programmierung und Umsetzung für die kulturelle Bildungs-Initiative „Superheldenschule“ – ihr Portfolio als Illustratorin umfasst eine große Bandbreite.

Illustration von Daria Rychkova
Illustration von Daria Rychkova

Beyond Lines – LAMY creative sessions im Palast Studio lädt zum eigenen Gestalten und Ausprobieren neuer Techniken in den Kunstpalast ein. Die Workshopreihe richtet sich an Jugendliche und Erwachsene.
 
Ab 12 Jahren
Kostenfrei

Treffpunkt Museum

Glassammlung & Mythos Murano

Angebot für geflüchtete Jugendliche und Erwachsene

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Nutzen Sie zur Anmeldung unser Kontaktformular unten auf der Seite.

Datum

Fr 17.1.2025, 15:45

Ort

» Kunstpalast

Dauer

120 Min

Preis

Eintritt frei

Alessandro Pianon, Orangefarbenes Küken (pulcino), Murano, ca. 1960–1962
Alessandro Pianon, Orangefarbenes Küken (pulcino), Murano, ca. 1960–1962

Wir besuchen bei diesem Treffpunkt Museum die neu präsentierte Glassammlung und die Ausstellung Mythos Murano. Licht und Schatten, Transparenz und ihre Wirkung bei Glasobjekten stehen im Mittelpunkt. Inspiriert von den Eindrücken, kommen wir bei einem Glas Tee ins Gespräch und gestalten eigene farbige Zeichnungen. 
 
Treffpunkt Museum findet einmal im Monat statt. Geflüchtete sowie Migrant*innen sind herzlich willkommen, für sie ist der Eintritt frei!
 
Wir freuen uns auf Sie!

Anmeldung – Treffpunkt Museum – 17.1.2025

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Spot On: Chris Reinecke

Kunst muss sein

19. November 2024 – 4. Mai 2025


Chris Reinecke, Mietersolidarität, 1970
Chris Reinecke, Mietersolidarität, 1970

In jungen Jahren bedeutete Kunst für Chris Reinecke (*1936) öffentliches Handeln. Die in Düsseldorf ausgebildete und lebende Künstlerin holte Ende der 1960er Jahre Passanten ins Atelier oder führte künstlerische Aktionen auf der Straße durch, um möglichst viele Menschen zu erreichen. Die Ausstellung zeigt Objekte, Zeichnungen, und Fotos aus dieser Zeit, die zum Teil erstmals präsentiert werden. 
Gemeinsam mit ihrem damaligen Mann, dem Künstler Jörg Immendorff (1945–2007), mietete Reinecke 1968 in Pempelfort einen Raum, in dem sie Ausstellungen und Aktionen wie kreative Workshops für Erwachsene organisierte. Kurz darauf gründeten sie das „Büro Olympia“in der Altstadt, das sich gegen die politisch motivierte Förderung des Hochleistungssports einsetzte. Es wurde Anlaufpunkt für weitere politische Gruppierungen wie die „Mietersolidarität“, die für die Mietpreisbindung kämpfte.  
Im Manifest „Kunst muss sein“ erläuterte Reinecke 1970 ihr Verständnis von Kunst als demokratischem Mittel, das allen offenstehen solle. Dem Kunstpalast schenkte sie 2023 ein Konvolut von frühen Arbeiten, die dieses Denken zur Anschauung bringen.  

Kuratorinnen: Gunda Luyken, Leiterin Graphische Sammlung, Kunstpalast, und Claudia Petersen, Leitung Studiensaal Graphische Sammlung, Kunstpalast

Öffentliche Führung

Mythos Murano & Glassammlung

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Datum

19.11.2024 – 11.4.2026

Ort

» Kunstpalast

Dauer

60 Min

Preis

5 € zzgl. Eintritt

Alessandro Pianon, Orangefarbenes Küken (pulcino), Murano, ca. 1960–1962
Alessandro Pianon, Orangefarbenes Küken (pulcino), Murano, ca. 1960–1962

Vom Trinkglas über aufwendige Glasfenster bis zur Glasskulptur: Die Glassammlung vereint Glasobjekte aus aller Welt und zeigt die Jahrtausende lange Entwicklung der Glasproduktion. Lernen Sie in diesem 60-minütigen Rundgang die Vielfalt unserer Sammlung kennen. Es werden ausgewählte Werke, Inhalte und Konzepte vorgestellt.

Düsseldoppel

mit Christiane Oxenfort

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Datum

19.12. – 19.12.2024

Ort

» Kunstpalast

Dauer

90 Min

Preis

10 € zzgl. Eintritt

Christiane Oxenfort, Foto: Adrian Bedoy
Christiane Oxenfort, Foto: Adrian Bedoy

Wir laden Persönlichkeiten aus Düsseldorf und Umgebung ein, ihren besonderen Blick auf die Sammlung des Kunstpalastes zu teilen.
Im gemeinsamen Rundgang mit dem Künstler Simon Ertel werden ausgewählte Werke besprochen, Anekdoten geteilt und neue Perspektiven eröffnet.
 
Christiane Oxenfort ist Musikerin und Intendantin des beliebten Düsseldorf Festivals im Herzen der Stadt. Wir bewegen uns durch die Sparten Theater, Musik, Zirkus und Tanz und erkunden im Dialog die hiesige Kulturszene – damals und heute.

DIE GROSSE

Kunstausstellung ­NRW Düsseldorf

29.6. – 3.8.2025

DIE GROSSE

Datum

29.6. – 3.8.2025

Ort

» Kunstpalast & NRW-Forum
  • Eintritt: 16 € / ermäßigt 12 €

  • Kinder / Jugendliche unter 18: frei

  • Mitglieder des Freundeskreises: frei

Foto: Morgaine Prinz
Foto: Morgaine Prinz

DIE GROSSE präsentiert jährlich Kunst aus ganz NRW – und das seit 1902.

DIE GROSSE ist die älteste und größte Verkaufsausstellung Deutschlands, die komplett von Künstler*innen organisiert wird. Ausgerichtet vom VzVvK e.V., gastiert sie traditionell im Kunstpalast und zusätzlich im NRW-Forum Düsseldorf. Sie ist eine bedeutende Plattform zur Vermittlung und zum Verkauf aktueller Kunst in der Region. In vier Sälen und im Außenbereich werden jeden Sommer Kunstwerke aller Sparten präsentiert. An der Ausstellung nehmen ca. 180 Künstler*innen teil, die von einer wechselnden Fachjury ausgewählt werden. Bis heute ist DIE GROSSE ein verlässliches Spiegelbild der Entwicklungen in der Kunst und gilt als Treffpunkt der professionellen Branche.

Foto: Morgaine Prinz
Foto: Morgaine Prinz

Alle Werke der Ausstellung stehen zum Verkauf. Für viele Künstler*innen ist DIE GROSSE deshalb wichtig, weil sie ihnen einen Zugang zum Markt ermöglicht. Jedes Jahr kaufen Behörden und öffentliche Einrichtungen, Unternehmen, aber auch Interessierte aus allen gesellschaftlichen Kreisen Kunstwerke. Das Kleine Format, ein gesonderter Bereich mit kleinformatigen Originalen, Editionen und Multiple, bietet Kunst schon ab 300 Euro an und ist immer sehr beliebt. Ein Teil des Verkaufserlöses geht an den Verein, der mit den Einnahmen, sowie mit Förder- und Sponsorengeldern, die Kosten dieses großen Kunstereignisses finanziert. Das Team der Ausstellung arbeitet das ganze Jahr an ihrer Realisierung und daran Sichtbarkeit für Künstler*innen aus der Region zu schaffen.

Organisation: Verein zur Veranstaltung von Kunstausstellungen e.V.
 

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Künst­ler­innen!

Von Monjé bis Münter

25.9.2025 – 1.2.2026

Künst­ler­innen!

Datum

25.9.2025 – 1.2.2026

Ort

» Kunstpalast
  • Eintritt: 16 € / ermäßigt 12 €

  • Kinder / Jugendliche unter 18: frei

  • Mitglieder des Freundeskreises: frei

Amalie Bensinger, Hochzeitsmorgen, 1856
Amalie Bensinger, Hochzeitsmorgen, 1856

Sie kämpften für ihre Ausbildung, für Anerkennung und Sichtbarkeit – und verschwanden dennoch fast vollständig aus der Geschichtsschreibung. Mit der Ausstellung Künstlerinnen! Von Monjé bis Münter holt der Kunstpalast über 30 Künstlerinnen zurück ins Licht der Öffentlichkeit. Die Schau gibt Einblick in rund 100 Jahre weiblichen Kunstschaffens in Düsseldorf – einer Stadt, die im 19. Jahrhundert wichtiger Anlaufpunkt für Künstlerinnen aus ganz Europa war, obwohl ihnen die Türen der Kunstakademie verschlossen waren.

Eine Laufbahn als Künstlerin einzuschlagen, erforderte neben den finanziellen Mitteln für Privatunterricht auch viel Willensstärke. Obwohl einige Künstlerinnen in ihrer Zeit erstaunlich präsent waren – darunter Elisabeth Jerichau-Baumann, Marie Wiegmann oder Paula Monjé – sind heute fast alle vergessen. In öffentlichen Sammlungen, wie der des Kunstpalastes, sind sie vergleichsweise wenig vertreten und viele Werke werden seit dem 19. Jahrhundert erstmals öffentlich präsentiert.

Die große Sonderausstellung widmet sich – anschließend an ein mehrjähriges Forschungsprojekt – erstmals umfassend den Lebenswegen und Werken jener Frauen, die zwischen 1819 und 1919 in Düsseldorf künstlerisch tätig waren. Die Schau gibt Einblick in rund 100 Jahre weiblichen Kunstschaffens in Düsseldorf – einer Stadt, die im 19. Jahrhundert wichtiger Anlaufpunkt für Künstlerinnen aus ganz Europa war, obwohl ihnen die Türen der Kunstakademie verschlossen blieben.

Gabriele Münter, Margret Umbach, 1932
Gabriele Münter, Margret Umbach, 1932

„Jede neue Schwierigkeit war mir ein neuer Ansporn“, schreibt die Malerin Elisabeth Jerichau-Baumann um 1874 – ein Satz, der das Selbstverständnis vieler weiterer Künstlerinnen widerspiegelt und als Leitmotiv dieser Ausstellung gelten könnte. Die Schau macht die Beharrlichkeit und das Talent von Generationen von Frauen in der Kunst sichtbar, die lange ignoriert wurden.

Das Forschungsprojekt, das 2021 am Kunstpalast initiiert wurde, suchte nach den Spuren der zwischen 1819 und 1919 in Düsseldorf tätigen Künstlerinnen; jenen 100 Jahren von der Wiedergründung der Kunstakademie bis zu deren schrittweiser Öffnung für Frauen. Über 500 Namen konnten ermittelt werden – weit mehr als die bisher bekannten rund 200. Viele dieser Frauen nahmen Privatunterricht, studierten an der Kunstgewerbeschule oder arbeiteten selbstständig. Einige waren in internationalen Ausstellungen vertreten, erhielten Preise und Stipendien und ihre Werke wurden von wichtigen Sammlungen erworben. Dennoch sind auch sie heute weitgehend unbekannt, ihre Namen fanden keinen Eingang in den Kanon.

Die Ausstellung ist das Ergebnis intensiver Grundlagenforschung, aber auch ein selbstkritischer Blick auf die eigene Sammlungsgeschichte. Denn der Kunstpalast – 1913 als Städtische Kunstsammlungen zu Düsseldorf gegründet – war Teil des strukturellen Ausschlusses: Vor 1933 wurden lediglich vier Gemälde von Künstlerinnen angekauft. Erst in den letzten Jahrzehnten begann ein Wandel. Unter der Direktion Felix Krämers wurden ab 2017 gezielt Arbeiten weiblicher Kunstschaffender erworben, darunter 15 Gemälde von Künstlerinnen des 19. Jahrhunderts wie Emilie Preyer, Paula Monjé oder Emmy Lischke.

Ilna Ewers-Wunderwald, Wassermann, 1910–1914
Ilna Ewers-Wunderwald, Wassermann, 1910–1914

Die Ausstellung macht verschüttete Geschichten zugänglich und beleuchtet, mit welchen Mitteln Frauen ihren künstlerischen Weg trotz struktureller Benachteiligung gingen. Neben bekannten Namen wie Gabriele Münter zeigt der chronologisch-thematische Rundgang in elf Räumen vergessene Protagonistinnen wie Amalie Bensinger, Magda Kröner oder Marga Klinckenberg.

Die Schau ermöglicht den überfälligen „zweiten Blick“ und erweitert so grundlegend das Verständnis für die Kunst des 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Sie fügt der Kunstgeschichte ein wichtiges und viel zu lange übersehenes Kapitel hinzu und macht deutlich, dass ohne den Einfluss der Künstlerinnen die Kunstgeschichte unvollständig ist.
Ein besonderer Fokus liegt auf den Künstlerinnen aus Skandinavien und Finnland, die Düsseldorf als Ausbildungs- und Inspirationsort wählten. Partner der internationalen Ausstellung ist das Ateneum Art Museum, Finnische Nationalgalerie, Helsinki, wo im Frühjahr 2025 bereits eine erste Version der Ausstellung gezeigt wurde.

Fanny Churberg, Winterlandschaft, Sonnenuntergang, 1878
Fanny Churberg, Winterlandschaft, Sonnenuntergang, 1878

Künstlerinnen! ist mehr als eine historische Rückschau – die Ausstellung ist ein klares Statement für Gleichberechtigung und einen kritischen Blick auf den bestehenden Kanon. Sie erzählt von mutigen Wegen, klugen Entscheidungen und von Künstlerinnen, die mit ihrer Arbeit den Boden bereitet haben für das, was heute selbstverständlich sein sollte: gleiche Chancen für alle, auch in der Kunst.

Kuratorin: Kathrin DuBois, Sammlungsleitung Malerei bis 1900, Kunstpalast
Wissenschaftliche Mitarbeiterin:
Nina Köppert
Wissenschaftliche Volontärin:
Hannah Steinmetz

Gertrud von Kunowski, Die Malschule, 1912
Gertrud von Kunowski, Die Malschule, 1912

In der Ausstellung vertretene Künstlerinnen:

Victoria Åberg | Amalie Bensinger | Fanny Churberg | Mathilde Dietrichson | Alma Erdmann | Ilna Ewers-Wunderwald | Alexandra Frosterus-Såltin | Marta Hegemann | Minna Heeren | Adeline Jaeger | Elisabeth Jerichau-Baumann | Marga Klinckenberg | Benita Koch-Otte | Magda Kröner | Gertrud von Kunowski | Marie Laurencin | Emmy Lischke | Amalia Lindegren | Luise von Martens | Paula Monjé | Gabriele Münter | Emilie Preyer | Sophie Ribbing | Julia Schily-Koppers | Christiane Schreiber | Martel Schwichtenberg | Alwine Schroedters | Hermine Stilke | Milly Steger | Emma Volck | Marie Wiegmann

Katalog

Künstlerinnen! Von Monjé bis Münter | Hrsg. Kathrin DuBois | 208 S. | 160 farb. Abb. | 23,5 x 28,5 cm | deutsch | Hardcover

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Die geheime Macht der Düfte

29.10.2025 – 22.3.2026

Die geheime Macht der Düfte

Datum

29.10.2025 – 22.3.2026

Ort

» Kunstpalast
  • Eintritt: 16 € / ermäßigt 12 €

  • Kinder / Jugendliche unter 18: frei

  • Mitglieder des Freundeskreises: frei

Der Mensch besitzt über 400 Geruchsrezeptoren – mehr als genug, um Tausende von Düften zu unterscheiden. Trotzdem wird dem Geruchssinn in der westlichen Kultur oft wenig Beachtung geschenkt. Die Ausstellung Die geheime Macht der Düfte im Kunstpalast rückt ihn nun ins Zentrum: Sie macht die Geschichte des Duftes nicht nur sichtbar, sondern erfahrbar – durch die Nase.

Düfte rufen Erinnerungen wach, wecken Emotionen und beeinflussen unsere Wahrnehmung sowie unser Handeln. Mit einer großen Überblicksausstellung widmet sich der Kunstpalast erstmals der faszinierenden Geschichte des Duftes – von der Antike bis zur Gegenwart – und macht sie sinnlich erlebbar. Auf einer Fläche von 5.000 m² führt die Ausstellung Besucherinnen und Besucher durch über tausend Jahre Kunst- und Kulturgeschichte.
Im Sammlungsrundgang begegnen sie dabei rund 30 eigens entwickelten Duftstationen, die ein völlig neues Zusammenspiel von Kunst- und Geruchserlebnis eröffnen.
 
Kurator: Robert Müller-Grünow, Pionier für Dufttechnologien und Autor des Buches Die geheime Macht der Düfte (Edel Books, 2018).

Von Weihrauch bis Chanel N°5

Die Reise beginnt mit der Jahrtausende zurückreichenden spirituellen und heilenden Bedeutung von Düften in religiösen Zeremonien. Sie führt über die opulente Duftkultur der europäischen Höfe des Barock und den Gestank der Städte im 18. Jahrhundert, wo zugleich das legendäre Eau de Cologne entstand.
Mit der industriellen Revolution hielten synthetische Duftstoffe Einzug, die nicht nur Parfüms, sondern auch Seifen, Waschmittel und andere Alltagsprodukte prägten. Im 20. Jahrhundert revolutionierten schließlich Modehäuser wie Chanel mit kühnen Kreationen die Parfümgeschichte.

Düfte zwischen Wissenschaft und Zukunft

Dass Düfte unsere Wahrnehmung, das Gedächtnis und sogar unser Wohlbefinden beeinflussen, belegen zahlreiche Forschungsergebnisse. Die Ausstellung macht diese Erkenntnisse erlebbar: Sie präsentiert Duftstoffe, die Aufmerksamkeit steigern und solche, die für Entspannung sorgen. Die Schau stellt außerdem das Molekül Iso E Super vor, das seine Träger*innen attraktiver wirken lässt und als „Duft der Träume“ gilt. Neue Anwendungsfelder im Bereich der Medizin, im Marketing sowie in Virtual Reality Formaten zeigen, welche Rolle Gerüche aktuell und künftig noch spielen können.

Ein Erlebnis für alle Sinne

Mal subtil als Raumduft, mal interaktiv oder punktuell zu einzelnen Werken – stets entsteht durch den Duft und die Verbindung von Kunstbetrachtung und Geruchssinn in dieser Ausstellung ein intensives, emotionales Erlebnis: „Die geheime Macht der Düfte“ eröffnet eine neue Dimension des Museumsbesuchs. Die Schau richtet sich an alle Altersgruppen und verbindet multisensorisches Erleben mit gesellschaftlichen, kulturellen und wissenschaftlichen Perspektiven. Besucher*innen riechen Geschichte – und entdecken dabei vielleicht auch ein Stück ihrer eigenen.

  • Interview mit Generaldirektor Felix Krämer und Kurator Robert Müller-Grünow

    Interview mit Generaldirektor Felix Krämer und Kurator Robert Müller-Grünow

Der Kunst­palast-Duft


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Wie ein Logo kann auch Duft die Identität einer Institution verkörpern, Inhalte sinnlich vertiefen, Emotionen wecken oder eine markenspezifische unsichtbare Signatur bilden. Anlässlich der Ausstellung haben Kurator Robert Müller-Grünow und Parfümeur Geza Schön einen Duft aus Bergamotte, Jasmin und Zedernholz für den Kunstpalast komponiert, dessen Inhaltsstoffe die Offenheit, Experimentierfreudigkeit und Dynamik des Hauses olfaktorisch verkörpern. Die Kunstpalast-Duftkerze bringt diese Atmosphäre auch in die eigenen vier Wände. Exklusiv im Museumsshop für 49 € erhältlich.

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Hans-Peter Feldmann

Kunstausstellung

18.9.2025 – 11.1.2026

Hans-Peter Feldmann

Datum

18.9.2025 – 11.1.2026

Ort

» Kunstpalast
  • Eintritt: 16 € / ermäßigt 12 €

  • Kinder / Jugendliche unter 18: frei

  • Mitglieder des Freundeskreises: frei

Hans-Peter Feldmann, Familie mit roten Nasen, 2015
Hans-Peter Feldmann, Familie mit roten Nasen, 2015

Um die Fragen „Was ist Kunst? Wo fängt sie an, wo hört sie auf? Wer bestimmt, was Kunst ist? Was macht einen Künstler, eine Künstlerin aus?“ kreisen die Werke Hans-Peter Feldmanns (1941–2023), dem der Kunstpalast im Herbst 2025 seine erste Retrospektive widmet.

Bereits in den frühen Arbeiten lassen sich zentrale Themen ablesen, die immer wiederkehren: der Alltag, gesellschaftliche Klischees, Voyeurismus, private und öffentliche Sphären, Geschmacksbildung, Humor und Satire, Träume und Projektionen. Von Beginn an verfolgte Feldmann konsequent die Strategien der künstlerischen Aneignung, Verfremdung und Neukontextualisierung.

In zehn Räumen sind rund 80 Arbeiten zu sehen, die die gesamte Bandbreite seines Œuvres abbilden: frühe Fotografien der 1970er Jahre, Skulpturen mit Alltagsgegenständen, übermalte Gemälde sowie raumgreifende Installationen. Damit entfaltet sich ein Überblick über ein Werk, das das scheinbar Nebensächliche und Banale in den Mittelpunkt rückte und durch Verfremdung und Neukontextualisierung neue Bedeutungen entstehen ließ.

Hans-Peter Feldmann, Die Büste der Nofretete, 2012
Hans-Peter Feldmann, Die Büste der Nofretete, 2012

Die Ausstellung macht sichtbar, wie Feldmann Fragen nach Sehgewohnheiten, nach der Rolle von Kunst im gesellschaftlichen Kontext und nach den Mechanismen der Geschmacksbildung stellt. Seine Arbeiten bewegen sich zwischen privater und öffentlicher Sphäre, zwischen Humor und Ernsthaftigkeit, zwischen Klischee und Wirklichkeit.

Es ist die erste umfassende Ausstellung nach Feldmanns Tod im Mai 2023 und zugleich die letzte Präsentation, an der er noch aktiv mitgewirkt hat. Die Retrospektive verdeutlicht die Entwicklung seines Schaffens über fünf Jahrzehnte und zeigt die Beständigkeit seiner künstlerischen Haltung, die in all ihrer Vielfalt und Radikalität bis heute wirkt.

Kuratorin: Felicity Korn, Sammlungsleitung Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts, Kunstpalast

Katalog zur Ausstellung

Hrsg. Felicity Korn, Lynn Kost | 224 S. | 110 farb. Abb. | 23,5×28,5 cm | deutsch/englisch | Hardcover

38,00 €

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