Ausstellungsvorschau 2024

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Bitte beachten Sie: Die Verwendung des Bildmaterials ist nur kostenfrei in Verbindung mit aktueller journalistischer Berichterstattung zu den relevanten Ausstellungen und Veranstaltungen gestattet, sofern das Copyright genannt wird. Zuschneiden der Illustrationen ist nicht gestattet.

Size Matters. Größe in der Fotografie


1. Februar – 20. Mai 2024


Alles verändert sich, wenn in Bildwelten am Größenregler gedreht wird: Dinge werden hervorgehoben, aus dem Zusammenhang gerissen, überhöht und umgedeutet. Sie rücken nah heran, werden studierbar, oder verschwimmen vor den Augen. Die Ausstellung „Size Matters. Größe in der Fotografie“ beleuchtet den erheblichen und oft unbemerkten Bedeutungswandel, der mit Größenverschiebungen in der Fotografie einhergeht. Von allen Medien vermag sie am einfachsten ihren Umfang zu ändern, kann leichtfüßig zum Großbild auf der Museumswand anwachsen aber auch zum Thumbnail auf dem Handyscreen schrumpfen. Sie schafft Miniaturen der Welt, kann die Dinge aber ebenso lebens- und überlebensgroß zeigen und Unsichtbares sichtbar machen.

Tony Cragg. Please touch!

22. Februar – 26. Mai 2024

Skulpturen sollen berührt werden. Doch im Museum ist dieses „Erfassen“ aus konservatorischen Gründen nur selten möglich. Gemeinsam mit dem englischen Bildhauer Tony Cragg (*1948) zeigt der Kunstpalast im Frühjahr 2024 eine Ausstellung, in der die taktilen Reize seiner Skulpturen im Zentrum stehen. Es ist die erste umfangreiche Ausstellung dieser Art in einem deutschen Museum. In „Please touch!“ können die Besuchenden Skulpturen mit den Händen nachzeichnen, ihre Konturen erspüren, ihre Oberflächen ertasten.

Bitte beachten Sie: Die Verwendung des Bildmaterials ist nur kostenfrei in Verbindung mit aktueller journalistischer Berichterstattung zu den relevanten Ausstellungen und Veranstaltungen gestattet, sofern das Copyright genannt wird. Zuschneiden der Illustrationen ist nicht gestattet.

Die Kleine

Auf die Plätze, fertig, los! Die KLEINE und der Sport

27. April – 26. Mai 2024

DIE KLEINE ist die Abschlussausstellung des Kunstwettbewerbs für Grundschulen, der 2024 bereits zum fünften Mal stattfindet. Der Wettbewerb richtet sich an alle Grundschulen in Düsseldorf und Umgebung und möchte jungen Schüler*innen die Möglichkeit geben, kreativ zu werden und das Museum als außerschulischen Lernort zu erleben.
2024 dreht sich bei der KLEINEN alles um das Thema Kunst und Sport. Das Wettbewerbsthema lautet: „Auf die Plätze, fertig, los! DIE KLEINE und der Sport.“ Die Kinder sind frei in der Gestaltung ihrer Kunstwerke sowie in der Wahl des Mediums – von Bildern über Collagen, Objekten oder Fotos bis hin zu Filmen ist alles möglich. Alle eingereichten Arbeiten werden in der Abschlussausstellung präsentiert. DIE KLEINE steht unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller.


Die GROSSE Kunstausstellung 2024

23. Juni – 28. Juli 2024

Im Kunstpalast, im NRW-Forum sowie im Ehrenhof findet wieder die größte von Künstlerinnen für Künstlerinnen organisierte Ausstellung in Deutschland statt. Skulpturen bilden eine visuelle Verknüpfung, eine Art verbindende Blickachse zwischen den beiden bekannten Düsseldorfer Kunstinstitutionen.
Bereits seit 1902 bietet der Verein zur Veranstaltung von Kunstausstellungen e.V. mit der Organisation dieser Ausstellung eine einzigartige Plattform für den Austausch von Künstlerinnen, Kunstinteressierten und Käuferinnen. Die Werke können von den Besuchenden ohne Beteiligung einer Galerie direkt vor Ort erworben werden.
Die Auswahl der teilnehmenden Künstler*innen wird aus zahlreichen Bewerbungen durch eine jährlich wechselnde Jury getroffen. Gezeigt werden Werke aus den Bereichen Malerei, Fotografie, Grafik, Bildhauerei/Plastik, Installation und Video.
Ausstellungsleiter: Dr. Emmanuel Mir
Organisation: Verein zur Veranstaltung von Kunstausstellungen e. V.


Gerhard Richter. Verborgene Schätze
Werke aus rheinischen Privatsammlungen

5. September 2024 – 2. Februar 2025

Die Ausstellung Gerhard Richter. Verborgene Schätze lenkt den Blick auf das Rheinland als ein ideales Umfeld, in dem sich das Werk von Gerhard Richter seit seiner Übersiedlung aus Dresden im Jahr 1961 entfalten konnte. Hier traf er auf Gleichgesinnte wie Sigmar Polke und Konrad Lueg, auf Vorbilder und Reizfiguren wie Joseph Beuys und schließlich auch auf eine so neugierige wie umtriebige Sammler*innenschaft, die sich rund um die jungen Galerien in Düsseldorf und Köln gebildet hatte.
Rund 100 Arbeiten aus 40 privaten Sammlungen ermöglichen einen Einblick in sämtliche Werkgruppen des Künstlers, von den frühen Gemälden nach fotografischen Vorlagen bis zu den späten abstrakten Bildern, mit denen Gerhard Richter sein malerisches Œuvre im Jahr 2017 abgerundet hat. Die gezeigten Werke wurden früh von engagierten Sammler*innen und später auch von großen Unternehmen erworben, zum Teil mit Künstlerkollegen getauscht wie das Kissenbild aus dem Nachlass von Gotthard Graubner, und schließlich wurden viele von ihnen an eine jüngere Generation weitergegeben. Die Sammeltradition im Rheinland ist weiterhin ausgesprochen lebendig und umfasst heute das gesamte Spektrum der Kunst von Gerhard Richter.