Sammlungsumbau

Aufgrund umfangreicher Umbau- und Sanierungsmaßnahmen ist der Sammlungsbereich des Kunstpalastes bis voraussichtlich Ende 2022 für den Besucherverkehr geschlossen. Betroffen ist der westliche Gebäudeteil des Museums, der die Schausammlung inklusive Rubenssaal und Glasmuseum Hentrich beherbergt.

 

Die Ausstellungen bleiben während der gesamten Bauzeit geöffnet. Außerdem können Sie viele Arbeiten aus der ständigen Sammlung digital entdecken: Unser Videoformat Kunstklick mit Jakob beschreibt Kunstwerke unterhaltsam für Klein und Groß. Auch unser Videoformat Kunstwerk des Monats stellt eine große Vielfalt aus unserer Sammlung vor.

Über den Verlauf des Umbaus werden wir Sie hier mit aktuellen Bildern von der Baustelle auf dem Laufenden halten.

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Der Gebäudekomplex Kunstpalast wurde 1925/26 zur GESOLEI errichtet und besteht aus einem Sammlungsflügel und einem Ausstellungsflügel. Durch die Sanierung und den neuen Sammlungsrundgang werden beide Gebäudeteile zukünftig stärker miteinander verbunden. Die vorhandenen Sammlungsräume unterschiedlichster Bauphasen werden zu einer fließenden Raumabfolge zusammengeführt; weitere Baumaßnahmen wie repräsentative Treppen und die Öffnung von Fenstern werden eine Klarheit in die Sammlungsausstellungsfläche von insgesamt etwa 5.000 m² bringen. Zentrales Anliegen des Bauvorhabens ist es, behutsam mit dem Denkmal umzugehen und seine Qualitäten stärker hervorzuheben, wobei es gleichzeitig als Museumsgebäude in die Zukunft getragen wird.

Der neue Rundgang wird mit der Kunst des Mittelalters beginnen und einen historischen Bogen über die Renaissance, den Sammlungsschwerpunkt des Barock und die Kunst des 19. Jahrhunderts bis hin zur Klassischen Moderne und die Gegenwartskunst schlagen. In der zukünftigen interdisziplinären Neupräsentation wird dieses Potenzial der äußerst vielfältigen Sammlung des Kunstpalastes ausgeschöpft und ein abwechslungsreiches Museumserlebnis geschaffen. Mit Beständen nahezu aller Gattungen und weltweiter Herkunft wird der neue Rundgang ein breites Spektrum von Gemälden Alter Meister bis zu Designklassikern des Alltags, von japanischen Holzschnitten bis zu raumgreifenden Multimedia-Installationen, von Barockzeichnungen bis zur Fotografie der Klassischen Moderne zusammenführen.

Das Glasmuseum im Erdgeschoss wird erweitert, um der internationalen Bedeutung dieser Sammlung Rechnung zu tragen. Die museumspädagogischen Werkstätten werden aus dem Untergeschoss in den Sammlungsrundgang verlagert und so in diesen integriert. Damit erhält die Museumspädagogik eine größere Sichtbarkeit, was ihrer zukünftig noch wichtigeren Rolle entspricht.

Von wesentlicher Bedeutung ist zudem die Einrichtung einer Gastronomie im Belvedere und die Stärkung des Außenbereiches. Mithilfe dieser vollwertigen Gastronomie, die auch außerhalb der Museumsöffnungszeiten zugänglich ist und für Veranstaltungen genutzt werden kann, wird die gesamte historische Gebäudeanlage einladender und attraktiver gestaltet. Die Düsseldorfer sollen sich im Kunstpalast und seiner Außenanlage so wohl fühlen, als sei es das Wohnzimmer ihrer Stadt.

 

Neue Gastronomie und Sanierung Belvedere

Belvedere mit Gastronomie inklusive Außensitzflächen als Vermittler zwischen Aufenthaltsfläche Ehrenhof und Victoria-Wiese

2. OG Süd: Blick auf den Eingang des Museumsateliers der Abteilung Kulturelle Bildung 

Dokumentation Baustelle

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1. Obergeschoss Nord-West

1. Obergeschoss Nord-West

1. Obergeschoss, Rubenssaal, Blickrichtung Belvedere

Abbruch Estrich für neuen Bodenbelag, 1. Obergeschoss Nord-West

1. Obergeschoss Nord-West

Hier hing Rubens Maria Himmelfahrt

Statische Ertüchtigung Belvedere, Decke über Erdgeschoss

Neue Wandöffnung Glasmuseum Erdgeschoss

Statische Ertüchtigung Belvedere, Fundamente Erdgeschoss

2. Obergeschoss Süd-West

2. Obergeschoss Süd-West

2. Obergeschoss Süd-West

Hier entsteht die neue Museumsgastronomie