Winfred Gaul

Werke aus der Sammlung Kemp

15.10.2026 – 7.2.2027

Winfred Gaul
Winfred Gaul, o.T., 1965

Datum

15.10.2026 – 7.2.2027

Ort

» Kunstpalast
  • Eintritt: 16 € / ermäßigt 12 €

  • Kinder / Jugendliche unter 18: frei

  • Mitglieder des Freundeskreises: frei

Winfred Gaul, Fingerfarbe (5 Farben von oben nach unten abreiben), 1977
Winfred Gaul, Fingerfarbe (5 Farben von oben nach unten abreiben), 1977

Der Kunstpalast widmet dem Düsseldorfer Künstler Winfred Gaul im Herbst 2026 eine umfassende Ausstellung. Gezeigt werden rund 120 Gemälde und Papierarbeiten aus der 2011 gestifteten Sammlung von Willi Kemp. Sie bietet einen weitreichenden Überblick über Gauls Werk von 1955 bis 1997 und dokumentiert zugleich den engen Austausch zwischen Künstler und Sammler.

Winfred Gaul, Hommage à Rothko, 1971
Winfred Gaul, Hommage à Rothko, 1971

Winfred Gaul (1928–2003) prägte die deutsche Nachkriegskunst mit seiner Auffassung der gegenstandslosen Malerei als befreiendem Medium des Neubeginns. Zwischen Offenheit und Strenge, Ausdruck und Zeichen, Heimat und Ferne: Jeder Pinselstrich eröffnete ihm Einsichten in Farbe, Linie, Fläche und deren Zusammenspiel. Der zweifache Documenta-Teilnehmer entwickelte sein Werk zwischen der freien Geste des Informel und der strengen Ordnung geometrischer Formen. Die in der Schau präsentierte Malerei aus einem Zeitraum von über 40 Jahren reicht von spontanen Wischbildern über die signalhaften Verkehrszeichen bis hin zu Spielarten der Farbfeldmalerei – das verbindende Element, die Farbe, entdeckte Gaul bis zu seinem Tod immer wieder neu.

Sparda’s Palastrauschen

Bühne für digitale Medienkunst, Performances und Musik.

Diesmal im NRW-Forum

Datum

Do 5.2.2026, 18:00

Ort

» NRW-Forum

Preis

Eintritt frei

Foto: Anne Orthen
Foto: Anne Orthen

Es rauscht wieder: diesmal im NRW-Forum!
 
Bei Sparda’s Palastrauschen wird das NRW-Forum zur Bühne für digitale Konzertformate, Performances und Installationen. Studierende des Instituts für Musik und Medien der Robert Schumann Hochschule präsentieren ihre Arbeiten. Begleitet wird der Abend durch zwei DJ-Sets, live gestreamt von Callshop Radio, der unabhängigen Onlineradiostation.
 
Sparda’s Palastrauschen wird ermöglicht durch die Unterstützung der Stiftung der Sparda-Bank West!
 
Hinweis:
Einlass ab 18 Jahren
Bei unseren Veranstaltungen werden Foto- und Filmaufnahmen gemacht, die für nachfolgende Veröffentlichungen verwendet werden.

Fabian Köster

Comedy

Gastveranstaltung

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Datum

Fr 13.3.2026, 20:00

Ort

» Robert-Schumann-Saal

Ticket-Preise

35,45 € zzgl. Servicegebühren

Fabian Köster © Ronja Hartmann
Fabian Köster © Ronja Hartmann

Fabian Köster – LIVE
 
Seit 10 Jahren ist er bekannt für seine scharfsinnigen Fragen, pointierten Kommentare und seine charmante Hartnäckigkeit als Reporter der heute-show.
 
Jetzt geht Fabian Köster live auf die Bühne!
 
Mit schelmischem Grinsen und beißendem Sarkasmus analysiert er das aktuelle politische Geschehen und plaudert zudem über seine seine Erlebnisse aus 10 Jahren im Dienste der “Lügenpresse“.
 
Fabian Köster gewährt erstmals exklusive Einblicke hinter die Kulissen seiner Begegnungen mit Politikerinnen und Politikern. Wie reagiert der Kanzler, wenn die Kameras aus sind?  Welche Interviews liefen völlig aus dem Ruder? Und welche Momente sind nie im Fernsehen gelandet?
 
Mit gewohntem Witz und einer gehörigen Portion Selbstironie erzählt Fabian von seinen Erlebnissen, zeigt seine Lieblings-Interviews und natürlich alle Essens-Posts von Markus Söder auf Instagram.
 
Ein Abend voller skurriler Anekdoten, unerwarteter Wendungen und jeder Menge Lacher – man könnte es auch anders formulieren:
 
10 Jahre Reporter – fast – ohne Grenzen
Eine linksversiffte Systemhure packt aus!
 
Verpasst nicht die erste Live-Show von Fabian Köster!
 
Veranstalter: HIGHlive Entertainment GmbH

Informationen zum Ticketkauf

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Nobuyuki Tsujii, Klavier

Klavier-Festival Ruhr

Gastveranstaltung

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Datum

Sa 18.7.2026, 20:00

Ort

» Robert-Schumann-Saal

Tsujii Nobuyuki © Giorgia Bertazzi
Tsujii Nobuyuki © Giorgia Bertazzi

Peter I. Tschaikowsky
Nussknacker-Suite (Arr. Mikhail Pletnev)
 
Frédéric Chopin
Nocturnes Nr. 7 in cis-Moll & Nr. 8 in Des-Dur, Op. 27
Andante spianato et Grande Polonaise brillante in Es-Dur, Op. 22
 
Edvard Grieg
Aus den Lyrischen Stücken:
– Arietta & Valse aus Buch 1, Op. 12
– Erotikk aus Buch 3, Op. 43
– Trolltog („Zug der Zwerge“) & Notturno aus Buch 5, Op. 54
– llupsdag på Troldhaugen („Hochzeitstag auf Troldhaugen“) aus Buch 8, Op. 65
 
Claude Debussy
Rêverie
Images, Buch 1

Tsujii, geboren 1988 in Tokio, ist längst eine Legende: Seit seinem Sieg beim Van Cliburn International Piano Competition 2009 begeistert er weltweit mit einer Kunst, die technische Brillanz und emotionale Tiefe vereint. Seine Fähigkeit, Musik auswendig zu lernen und mit unvergleichlicher Ausdruckskraft zu gestalten, macht jedes Konzert zu einem Ereignis. „Ich möchte, dass die Musik direkt ins Herz spricht“, sagt Tsujii – und genau das gelingt ihm.

Veranstalter: Stiftung Klavier-Festival Ruhr

Fabian Müller, Klavier | Bomsori Kim, Violine

Klavier-Festival Ruhr

Gastveranstaltung

Tickets an der Abendkasse

Datum

Mo 11.5.2026, 20:00

Ort

» Robert-Schumann-Saal

Fabian Müller © Christian Palm
Fabian Müller © Christian Palm

Ludwig van Beethoven
Sonate für Violine und Klavier Nr. 2 in A-Dur Op. 12
Sonate für Violine und Klavier Nr. 7 in c-Moll Op. 30
 
Maurice Ravel
„Oiseaux tristes“ & „Alborada del gracioso“, aus „Miroirs“, M. 43
 
Johannes Brahms
Sonate für Violine und Klavier Nr. 3 in d-Moll Op. 108
 
Mit ihrem Zyklus der Beethoven-Violinsonaten haben sich Fabian Müller und Bomsori Kim in die Herzen des Publikums gespielt. Für das Klavier-Festival Ruhr kombinieren sie im Robert-Schumann-Saal Düsseldorf ausgewählte Werke daraus mit Meisterwerken von Ravel und Brahms – ein Programm, das die ganze Bandbreite kammermusikalischer Ausdruckskraft entfaltet.
 
Fabian Müller zählt zu den herausragenden deutschen Pianisten seiner Generation. Seit seinem Erfolg beim ARD-Musikwettbewerb 2017 hat er sich als sensibler Klanggestalter etabliert, dessen Spiel durch Klarheit und emotionale Tiefe besticht. Bomsori Kim, vielfach preisgekrönt und international gefeiert, verbindet technische Brillanz mit einer warmen, leuchtenden Tongebung, die ihre Interpretationen unverwechselbar macht. Gemeinsam bilden sie ein Duo, das durch seine musikalische Intensität und sein feines Gespür für Dialog begeistert.

Veranstalter: Stiftung Klavier-Festival Ruhr

Eine Hommage an Ludovico Einaudi

Klavierwerke von Ludovico Einaudi interpretiert von Burak Çebi

Gastveranstaltung

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Datum

Fr 6.11.2026, 20:00

Ort

» Robert-Schumann-Saal

Ticket-Preise

51,19/45,19/39,90/33,19 € (ermäßigt. 46,19/40,19/34,19/28,19 €) zzgl. Servicegebühren

Burak Çebi © Clara Evens
Burak Çebi © Clara Evens

Eine Hommage an Ludovico Einaudi
 
Tauchen Sie ein in die gefühlvolle Welt der Klänge von Ludovico Einaudi, einem der bedeutendsten und meistgehörten Komponisten der Klassik und Neoklassik. Mit einer einzigartigen Fähigkeit, Minimalismus, Pop und klassische Strukturen zu verbinden, schafft Einaudi eine Atmosphäre, die tief berührt und den Raum mit einer unvergesslichen Stimmung erfüllt. Präsentiert von dem herausragenden Pianisten Burak Çebi, wird dieser Abend den Kompositionen von Einaudi Raum geben, ihre ganze Wirkung zu entfalten. Freuen Sie sich auf Werke, die in TV-Produktionen, Dokumentationen und Spielfilmen wie „Ziemlich Beste Freunde“ (2011) zu hören sind. Burak Çebi konzertiert regelmäßig in renommierten Konzerthäusern wie der Berliner Philharmonie, dem Leipziger Gewandhaus, der Glocke in Bremen, dem Reitstadel in Neumarkt und der Laeiszhalle Hamburg. Der türkische Pianist wuchs in einer Musikerfamilie auf, deren Wurzeln seit Generationen tief mit der westlich-klassischen Musiktradition verbunden sind.
 
Veranstalter: WELTKONZERTE (Berlin)

Informationen zu Tickets

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Öffentliche Führung

Sammlung

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Datum

9.11.2025 – 3.5.2026

Ort

» Kunstpalast

Preis

7 € zzgl. Eintritt

Blick in die Sammlung, Foto: Andreas Endermann
Blick in die Sammlung, Foto: Andreas Endermann

Von Rubens über Richter bis zu Rasierapparaten: Der Kunstpalast vereint fast alle künstlerischen Gattungen und eine Vielzahl von Epochen. Lernen Sie in diesem 90-minütigen Rundgang die Vielfalt unserer Sammlung kennen, es werden ausgewählte Werke, Inhalte und Konzepte vorgestellt.

Sammlung

Entdecken Sie unsere Schausammlung


Die Sammlung des Kunstpalastes zeigt auf über 5.000 m² rund 800 Werke aus einem Bestand von etwa 130.000 Objekten. Der Rundgang lädt dazu ein, Kunst neu zu entdecken – von der Antike bis in die Gegenwart, von großen Meisterwerken bis zu überraschenden Alltagsobjekten.
Sammlung
Blick in die Gemäldegalerie, Foto: Andreas Endermann
Blick in die Gemäldegalerie, Foto: Andreas Endermann

Berühmte Gemälde wie Rubens’ Himmelfahrt Mariens oder Cranachs Ungleiches Paar treffen hier auf Objekte, die ins Grübeln bringen: eine Alditüte, Birkenstock-Sandalen – Dinge, die unsere Vorstellung von Kunst erweitern. Ist das Kunst? Aber ja!

Ob Miniatur oder Monumentalwerk, Alltagsgegenstand oder Schmuckstück, Plastik oder Porzellan, Zeichnung oder VR-Installation – diese Sammlung vereint Gattungen und Epochen. Regelmäßige Neuhängungen, temporäre Interventionen und Sonderpräsentationen wie Palastblühen sorgen dafür, dass sich im Rundgang immer wieder Neues entdecken lässt.

Blick in den Bronner-Saal, Foto: Anne Orthen
Blick in den Bronner-Saal, Foto: Anne Orthen

Der weite Kunstbegriff der Sammlung erlaubt überraschende Perspektivwechsel: Historische und zeitgenössische Werke treten in Dialog, es entstehen Bezüge zu aktuellen Themen. Gemeinsamkeiten zwischen Werken, die über Jahrhunderte hinweg entstanden sind, werden sichtbar – frei von stilgeschichtlichen Kategorisierungen und unabhängig von Herkunft.

Mitglieder des Fördervereins  Freunde des Kunstpalastes erhalten freien Eintritt sowie die Möglichkeit zur Teilhabe an einem abwechslungsreichen Programm.

Mitglied werden

  • Entdecken Sie mit uns die Sammlung! Produktion: Parasol Island

    Entdecken Sie mit uns die Sammlung! Produktion: Parasol Island

Highlights

    Martial Raysse, Sur la plage, 1962, Foto: Anne Orthen
    Martial Raysse, Sur la plage, 1962, Foto: Anne Orthen

    Über den Sammlungsrundgang


    Nach der im November 2023 abgeschlossenen Neugestaltung präsentiert sich der Sammlungsflügel des Kunstpalastes heute als offener, zeitgemäßer Ort, der Besucher*innen aller Altersgruppen und Vorkenntnisse anspricht. Die Umgestaltung hat neue Perspektiven auf den reichen Sammlungsbestand eröffnet und ermöglicht eine vielfältige, lebendige Auseinandersetzung mit Kunst aus unterschiedlichen Epochen und Gattungen.

    Die Sammlung des Kunstpalastes gliedert sich in sieben Bereiche:

      Gemäldegalerie
      Graphische Sammlung
      Skulptur und Angewandte Kunst
      Glassammlung
      Moderne
      Fotografie
      Zeitbasierte Medien

    Die Gemäldegalerie umfasst Werke der europäischen Malerei vom 15. bis Anfang des 20. Jahrhunderts und basiert auf der Gemäldegalerie des Kurfürsten Johann Wilhelm von der Pfalz. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Düsseldorfer Malerschule.

    Blick in die Sammlung, Foto: Anne Orthen
    Blick in die Sammlung, Foto: Anne Orthen

    Der Bestand des Museums ist mit rund 130.000 Objekten aus 11 Jahrhunderten von verschiedenen Kontinenten und aus sämtlichen Epochen und Gattungen umfangreich. Wichtige Konvolute der Kollektion sind neben der historsichen Sammlung der Düsseldorfer Kunstakademie die Werke aus der Stiftung Willi Kemp und die Schenkungen von Wolfgang Hanck.

    Die Präsentation der Sammlung wird großzügig unterstützt von der Landeshauptstadt Düsseldorf, unseren Förderern und Saalpaten.

    Weitere Informationen zur Sammlung
    Der Creamcheese-Raum, Foto: Andreas Endermann
    Der Creamcheese-Raum, Foto: Andreas Endermann

    DER Creamcheese-Raum


    Zeitreise in die 1960er Jahre


    Der legendäre Düsseldorfer Underground Club Creamcheese, der Ende der 1960er Jahre bis in die 1970er Jahre DER Hotspot für die Musik- und Kunstszene war, wurde bei uns wieder zum Leben erweckt.

    Nach der Schließung ging die künstlerische Innenausstattung 1978 in den Besitz des Kunstpalastes über. Bestückt mit den damals dort ausgestellten Werken von Günther Uecker, Gerhard Richter, Daniel Spoerri und weiteren Künstler*innen wird nun der Thekenbereich dieser legendären Kneipe im Kunstpalast präsentiert.

    Während der regulären Öffnungszeiten Teil des Sammlungsrundgangs, lädt der Creamcheese-Raum darüber hinaus samstags mit Drinks und Musik aus den 1960er und 1970er Jahren auch zum Verweilen bis in die späten Abendstunden ein. Freitags kann die Bar für Events gebucht werden.

    Den Creamcheese-Raum entdecken
    Die Kunstpalast-App mit Wassily Kandinsky, Stille Harmonie, 1924
    Die Kunstpalast-App mit Wassily Kandinsky, Stille Harmonie, 1924

    Die Kunstpalast-App



    KUNST MULTIDIMENSIONAL ERLEBEN


    Ab sofort bieten wir Ihnen eine immersive Erweiterung des Kunsterlebnisses: Eine gemeinsam mit der ERGO entwickelte App ermöglicht Besucher*innen kostenfrei, Kunstwerke mit Augmented Reality zu erleben. Während manche Features über Animationen und Bildelemente zusätzliche Informationen zu einzelnen Werken vermitteln, überraschen andere mit animierten Effekten.

    Mehr erfahren und App herunterladen
    Palast Studio, Foto: Anne Orthen
    Palast Studio, Foto: Anne Orthen

    Palast studio


    Gemeinsam kreativ werden


    Die Werkstätten der Kulturellen Bildung präsentieren sich in neuer Optik und mit überarbeitetem Konzept. Unter dem Namen „Palast Studio“ ist auf 350 m² ein lichtdurchfluteter, offener und barrierefreier Werk- und Denkraum entstanden, der Atelier und Medienlabor, Dunkelkammer und Gesprächsort vereint.

    Die Saalpatenschaft für diesen Treffpunkt des künstlerischen und kreativen Austauschs übernimmt die C. Josef Lamy GmbH, die seit 2023 offizieller Bildungspartner des Kunstpalastes ist.

    Mehr Informationen
    Spot On: Anton Henning, Foto: Anne Orthen

    Spot-On-Raum


    Im 1. OG unseres neuen Sammlungsrundgangs befindet sich ein besonderer Raum, der wechselnden Ausstellungen eine Bühne bietet. Zweimal im Jahr wird diese Fläche neu bespielt, um unterschiedliche Themen und Künstler*innen aus unserer Sammlung in den Fokus zu rücken.

    Mehr erfahren

    Angebote für Kinder

      Raum von Christoph Niemann, Foto: Andreas Endermann
      Raum von Christoph Niemann, Foto: Andreas Endermann

      Rhino palast


      Sonderräume für Kinder gestaltet von Christoph Niemann


      Unsere kleinen und großen Besucher*innen können in unserem neuen Sammlungsrundgang vier versteckte Sonderräume für Kinder entdecken. Der Künstler und Illustrator Christoph Niemann hat exklusiv für den Kunstpalast Räume mit dem Namen „Rhino Palast“ entwickelt, in denen Familien auf Entdeckungstour gehen, die Grenzen ihrer Wahrnehmung ausprobieren und spielerisch das Museum für sich erobern können.

      Mehr erfahren
      Tonie-Box für Kinder in unserer Sammlung, Foto: Anne Orthen
      Tonie-Box für Kinder in unserer Sammlung, Foto: Anne Orthen

      Rhino-Tour


      Mit tonies durch den kunstpalast



      Mit Nele und Piet zu Ritter und Rubens: Für Kinder gibt es im neuen Kunstpalast viel zu entdecken. Eine über die Toniebox abspielbare Audiotour bringt jungen Besucher*innen anhand spannender und unterhaltsamer Geschichten 26 ausgewählte Kunstwerke der Sammlung näher.

      Möglich macht diesen einzigartigen Audioguide die Kooperation mit dem Unternehmen Boxine GmbH, das Audiosysteme mit passenden Hörfiguren, den Tonies, herstellt.

      Auf Rhino-Tour gehen

      Gastro­nomie

        Foto: Stefan Arendt
        Foto: Stefan Arendt

        Meet Anna Maria


        So schmeckt der kunstpalast


        Für das kulinarische Wohlbefinden unserer Besucher*innen sorgen Saban Emini und Joakim Olsen. Die beiden Düsseldorfer betreiben gemeinsam mit ihrem Team unser neues Restaurant „Anna Maria“. Freuen Sie sich auf ein abwechslungsreiches Lunch-Angebot, Kaffee und Kuchen sowie eine ausgewählte Abend- und Weinkarte.

        Mehr erfahren

        Alle Veranstal­tungen

        Förderer und Partner

        Community

        Fotografie und Gemeinschaft

        11.2. – 25.5.2026

        Community
        Neal Slavin, Capitol Wrestling Corporation, Washington, D.C., 1972–75, Kunstpalast, Düsseldorf, © Neal Slavin

        Datum

        11.2. – 25.5.2026

        Ort

        » Kunstpalast
        • Eintritt: 16 € / ermäßigt 12 €

        • Kinder / Jugendliche unter 18: frei

        • Mitglieder des Freundeskreises: frei

        Unbekannt, Postkarte mit Festgesellschaft, ca. 1900–1919
        Unbekannt, Postkarte mit Festgesellschaft, ca. 1900–1919

        Die Familie, der Schwimmverein, das politische Kollektiv: Menschen schließen sich seit jeher zu Gemeinschaften zusammen. Doch Gemeinschaft ist per se nicht sichtbar, vielmehr beschreibt sie ein Gefühl, einen Wunsch und eine Behauptung. Gerade deshalb braucht sie Bilder, um verbindlich zu werden.

        Fotografie hält Zugehörigkeit nicht nur fest, sie kann sie ebenso erzeugen, bekräftigen oder infrage stellen. Sie macht sichtbar, dass man Teil von etwas Größerem ist und dient zugleich der Abgrenzung: Wer schafft es in den Bildausschnitt, wer bleibt außen vor? Gerade deshalb braucht sie Bilder, um verbindlich zu werden.

        Die Ausstellung beleuchtet dieses spannungsreiche Verhältnis in neun thematischen Kapiteln. Angewandte und künstlerische Fotografie treten dabei bewusst in einen Dialog. Ausgehend von der Sammlung des Kunstpalastes und ergänzt durch wichtige Leihgaben zeigt die 270 Werke umfassende Schau erstmals, wie sich Formen des Zusammenlebens und Formen bildlicher Darstellung wechselseitig beeinflussen. Der Bogen spannt sich von Gruppenporträts des 19. Jahrhunderts bis zu digitalen Bildwelten der Gegenwart. Die Ausstellung, die vom 11. Februar bis 25. Mai 2026 im Kunstpalast zu sehen sein wird, beleuchtet das facettenreiche Verhältnis von Fotografie und Gemeinschaft in Geschichte und Gegenwart.

        Neal Slavin, The Star Trek Convention, Star Trek Associates, A Division of Tullerian Enterprises, Inc., Brooklyn, New York, 1972–1975, Kunstpalast, Düsseldorf, © Neal Slavin
        Neal Slavin, The Star Trek Convention, Star Trek Associates, A Division of Tullerian Enterprises, Inc., Brooklyn, New York, 1972–1975, Kunstpalast, Düsseldorf, © Neal Slavin

        Kaum ein fotografisches Genre eignet sich besser, um Zugehörigkeit zu demonstrieren, als das Gruppenbild. Von der streng komponierten Studioaufnahme des 19. Jahrhunderts bis zum spontanen Group Selfie unterwegs stellen Menschen sich gemeinsam für die Kamera auf. Sie rücken zusammen, ordnen ihre Körper, finden eine Position im Bild. Das gemeinsame Posieren ist ein Ritual, das Verbundenheit ausdrückt. Besonders dann, wenn Fotografien ihren Weg in Alben finden, werden sie zum Anlass, Gemeinschaft zu erzählen, zu erinnern und lebendig zu halten. Historische und zeitgenössische Gruppenporträts belegen: Gemeinschaftliche Fotos spiegeln Beziehungsgefüge nicht nur, sie tragen auch dazu bei, sie zu formen.

        Black Archive Germany, Aus dem Familienalbum Adjei Manu, 1999
        Black Archive Germany, Aus dem Familienalbum Adjei Manu, 1999

        Das Gruppenfoto folgt jedoch meist ungeschriebenen Regeln. Wer steht in der Mitte, wer am Rand? Wer erscheint oben, wer unten, wer fehlt im Bild? Fotografien lassen sich bearbeiten, umdeuten und neu zusammensetzen. Gemeinschaft im Bild kann erweitert, aufgekündigt oder aus dem Nichts erzeugt werden. Wenn am Gruppenfoto „herumgebastelt“ wird, zeigt sich besonders klar, dass Gemeinschaft immer gleichzeitig Einschluss und Ausschluss bedeutet. Eingriffe können emotional, zweckmäßig oder politisch motiviert sein und sie reichen von kaum wahrnehmbar bis deutlich konfrontativ.

        Ludwig Schirmer, Ohne Titel, 1950–1960
        Ludwig Schirmer, Ohne Titel, 1950–1960

        Fotografie kann Menschen in der Menge verschmelzen lassen, sie kann aber auch Einzelne herauslösen und ihnen besondere Sichtbarkeit verleihen. Zoom, Markierungen oder Technologien der Gesichtserkennung lenken den Blick auf Individuen. Oft braucht es ein einzelnes Gesicht, damit sich Vorstellungen von Gemeinschaft verdichten. Indem Massen visuell aufgespalten werden, lassen sich soziale Strukturen untersuchen und vermeintliche Einigkeit hinterfragen. Zugleich kann diese Auswahl der Überwachung dienen und Anonymität aufheben.

        Viktoria Binschtok, Three People on the Phone #4, 2007 (2004)
        Viktoria Binschtok, Three People on the Phone #4, 2007 (2004)

        In der Ausstellung vertretene Künstler*innen:

        Viktoria Binschtok | Marianne Brandt | Cihan Çakmak | Yvon Chabrowski | Omar Victor Diop & Lee Shulman | Bogomir Ecker | Mayara Ferrão | Anke Heelemann | Juliane Herrmann | Alfredo Jaar | Andreas Langfeld | Cate Lartey | Lilly Lulay | Ute & Werner Mahler | Ken Ohara | Heinrich Riebesehl | August Sander | Ramona Schacht | Ernst Schieron | Ludwig Schirmer | Richard Sides | Neal Slavin | Giorgio Sommer | Andrzej Steinbach | Marcel Top | Penelope Umbrico | Clemens von Wedemeyer | Amin Yousefi 

        Katalog zur Ausstellung

        Hrsg. Linda Conze | 144 S. | 160 farb. Abb. | 23,5 x 28,5 cm | deutsch | Softcover

        34,00 €

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        Moritz Neumeier

        Comedy

        Gastveranstaltung

        ausverkauft

        Datum

        Sa 5.9.2026, 19:00

        Ort

        » Robert-Schumann-Saal

        Ticket-Preise

        33,69 € zzgl. Servicegebühren

        Moritz Neumeier © Daniel Dittus
        Moritz Neumeier © Daniel Dittus

        Einer von den Guten?
         
        Moritz Neumeier ist einer von den Guten. Das ist klar.
        Links, antirassistisch, feministisch – ist er ja alles, macht er ja alles. Da kann man sich ja nun ein bisschen drauf ausruhen und den Leuten erzählen, wie sie zu leben haben. Gut, ein oder zwei Sachen gäbe es da eventuell noch, über die man nachdenken könnte. Und das Patriarchat ist ja auch noch nicht abgeschafft. Na dann macht er eben doch noch ein Programm und nimmt das Ganze mal unter die Lupe.
        Moritz Neumeier geht gemeinsam mit dem Publikum dahin, wo es wehtut. Ins eigene Leben, die eigenen Privilegien und ganz tief runter in unsere gut meinende Seele.
        Das wird witzig!
         
        Veranstalter: HIGHLive Entertainment GmbH