Sammlungsumbau

Nach ausführlichen Umbauarbeiten hat die Sammlung nun wieder geöffnet. Auf dieser Seite können Sie Bilder des Umbaus und der Planungsprozesse einsehen.

Sammlungsumbau
Foto: Stefan Müller
Foto: Stefan Müller

Der Gebäudekomplex Kunstpalast wurde 1925/26 zur GESOLEI errichtet und besteht aus einem Sammlungsflügel und einem Ausstellungsflügel. Durch die Sanierung und den neuen Sammlungsrundgang wurden beide Gebäudeteile stärker miteinander verbunden. Die vorhandenen Sammlungsräume unterschiedlichster Bauphasen wurden zu einer fließenden Raumabfolge zusammengeführt; weitere Baumaßnahmen wie repräsentative Treppen und die Öffnung von Fenstern brachten eine Klarheit in die Sammlungsausstellungsfläche von insgesamt etwa 5.000 m². Zentrales Anliegen des Bauvorhabens war es, behutsam mit dem Denkmal umzugehen und seine Qualitäten stärker hervorzuheben, wobei es gleichzeitig als Museumsgebäude in die Zukunft getragen wurde.

Der neue Rundgang beginnt mit der Kunst des Mittelalters und schlägt einen historischen Bogen über die Renaissance, den Sammlungsschwerpunkt des Barock und die Kunst des 19. Jahrhunderts bis hin zur Klassischen Moderne und die Gegenwartskunst. In der interdisziplinären Neupräsentation wurde dieses Potenzial der äußerst vielfältigen Sammlung des Kunstpalastes ausgeschöpft und ein abwechslungsreiches Museumserlebnis geschaffen. Mit Beständen nahezu aller Gattungen und weltweiter Herkunft führt der neue Rundgang ein breites Spektrum von Gemälden Alter Meister bis zu Designklassikern des Alltags, von japanischen Holzschnitten bis zu raumgreifenden Multimedia-Installationen, von Barockzeichnungen bis zur Fotografie der Klassischen Moderne zusammen.

Foto: Andreas Endermann
Foto: Andreas Endermann

Die Glassammlung im Erdgeschoss wurde erweitert, um der internationalen Bedeutung dieser Sammlung Rechnung zu tragen. Die museumspädagogischen Werkstätten wurden aus dem Untergeschoss in den Sammlungsrundgang verlagert und so in diesen integriert. Damit erhielt die Museumspädagogik eine größere Sichtbarkeit, was ihrer wichtigen Rolle entspricht.

Im Café Anna Maria. Foto: Andreas Endermann
Im Café Anna Maria. Foto: Andreas Endermann

Von wesentlicher Bedeutung war zudem die Einrichtung einer Gastronomie im Belvedere und die Stärkung des Außenbereiches. Mithilfe dieser vollwertigen Gastronomie, die auch außerhalb der Museumsöffnungszeiten zugänglich ist und für Veranstaltungen genutzt werden kann, wurde die gesamte historische Gebäudeanlage einladender und attraktiver gestaltet. Die Düsseldorfer sollen sich im Kunstpalast und seiner Außenanlage so wohl fühlen, als sei es das Wohnzimmer ihrer Stadt.